Chronik

    Aus DDR-Lexikon

    Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) existierte vier Jahrzehnte lang, von 1949 bis 1990. Hervorgegangen war sie aus der sowjetischen Besatzungszone, die durch die Aufteilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg gebildet worden war - und sie stand auch weiterhin all die Jahre unter dem Einfluss der Sowjetunion. Die DDR entwickelte sich zu einer kommunistischen Partei-Diktatur, deren Machtzentrum sich in der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) befand.

    Trotz ihres vergleichsweise kurzen Bestehens erlebte die DDR eine bewegte Geschichte: von der Staatsgründung (1949) über den Aufbau des Sozialismus und anfängliche Hoffnungen, den Bau der Berliner Mauer (1961) und immer größerer Unzufriedenheit bis hin zu ihrem Niedergang durch die friedliche Revolution der Bevölkerung (Wende 1989) und die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten (1990).