Freizeit

    Aus DDR-Lexikon

    Diamant

    Seit 1885 kamen die Fahrräder der Marke "Diamant" komplett aus den Diamant-Werken Chemnitz, nur die Räder und der Sattel waren keine Eigenproduktion. 1952 wurde der VEB Fahrradwerke Elite Diamant daraus. Zu DDR-Zeiten fuhren alle Rennfahrer mit Diamant-Rädern. 1992 wurde das Unternehmen privatisiert und von einer Schweizer Firma übernommen; rund 55 Prozent der Produkte werden heute auf dem ostdeutschen Markt verkauft.

    Klappfix

    Man könnte den Klappfix auch Wohnzeltanhänger nennen, was aber wesentlich komplizierter klingen würde. Der Klappfix war ein praktisches Utensil für den beliebten Campingurlaub. Ein relativ flacher, auch mit einem Trabant oder ähnlichem Fahrzeug noch gut zu ziehender Anhänger, der sich am ersehnten Urlaubsort ganz fix und mit nur wenigen Handgriffen in ein großes Wohnzelt verwandeln ließ. Nach der Wiedervereinigung wurde die Produktion aufgrund zu geringer Nachfrage eingestellt.

    Pouch

    Die ab den 1950er Jahren produzierten Zelte, Rucksäcke und Faltboote mit dem Pouch-Logo komplettierten das Campingzubehör. Vor allem die Faltboote bevölkerten nicht nur die Gewässer der DDR, sondern auch die anderer osteuropäischer Staaten. Nach der Wiedervereinigung musste das Unternehmen kurze Zeit ums Überleben kämpfen, doch nach einer Qualitätsverbesserung und der Erschließung neuer Märkte verkauft Pouch heute erfolgreich Boote, Segel und fertigt Häute auch für andere Bootstypen an.