Chronik der DDR 1967

    Aus DDR-Lexikon

    6. Januar Plenartagung der Deutschen Akademie der Künste zum Thema »Bilanz und Ausblick«. Es referiert Klaus Gysi zum Thema der Tagung.
    8. Januar

    - 13. Januar

    Gastspiel der Dresdner Philharmonie in der Vereinigten Arabischen Republik und in der Republik Libanon.
    13. Januar Briefwechsel zwischen dem Senat von Berlin und der Regierung der DDR über Fortführung der Arbeit der Passierscheinstelle für Härtefälle über den 31.3.1967 hinaus.
    14. Januar

    - 5. Februar

    Festwochen anlässlich des 300jährigen Bestehens der Dresdner Staatstheater, unter anderem mit der DDR-Erstaufführung (14. Januar) von Hans Werner Henzes Oper »Der junge Lord« (Regie: Dieter Bülter-Marell). Festakt mit Festansprache von Klaus Gysi.
    21. Januar

    - 22. Januar

    Gründungskongress des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden der DDR in Berlin. 300 Delegierte nehmen teil. Eröffnungsansprache von Konrad Wolf. Es referieren Lothar Beilag (Wirkung in belebender Breite), Günter Reisch (Miteinander - nicht nebeneinander), Andrew Thorndike (Filmkunst hilft Menschen verändern). Rede Kurt Hagers (Unser Blickpunkt - unsere Republik). Zum Präsidenten wird Andrew Thorndike, zu Vizepräsidenten werden Lothar Bellag, Erwin Geschonneck, Günter Reisch, Gerhard Scheumann und Michael Tschesno-Hell gewählt.
    22. Januar Premiere von Johann Wolfgang Goethes »Faust. Zweiter Teil« am Nationaltheater Weimar (Regie: Fritz Bennewitz; Hauptdarsteller: Wolfgang Dehler, Fred Disko, Elke Sommer, Gudrun Volkmar).
    31. Januar Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Rumänien (als erstem Warschauer-Pakt-Staat); der Schritt führt zu einer heftigen öffentlichen Kontroverse zwischen SED und KPR.
    2. Februar Umbenennung des Staatssekretariats für gesamtdeutsche Fragen in Staatssekretariat für westdeutsche Fragen; entsprechend wird der bisherige Rat für gesamtdeutsche Fragen umbenannt.
    2. Februar

    - 3. Februar

    4. Hochschulkonferenz in Berlin (Ost) beschließt Dokument „Prinzipien zur weiteren Entwicklung der Lehre und Forschung an den Hochschulen der DDR“.
    2. Februar

    - 3. Februar

    IV. Hochschulkonferenz in Berlin. Es referiert Ernst-Joachim Gießmann (Forschung und Lehre dienen dem Glück des Volkes). Beratung der »Prinzipien zur weiteren Entwicklung von Lehre und Forschung an den Universitäten und Hochschulen der DDR«.
    18. Februar

    - 2. April

    Ausstellung mit Werken von Renato Guttuso an der Deutschen Akademie der Künste.
    20. Februar Volkskammer beschließt Gesetz über die Staatsbürgerschaft der DDR.
    23. Februar Kunstpreis des FDGB an Günther Herlt und das Kollektiv des Fernsehfilms »Irrlicht und Feuer« (Gerhard Bengsch, Horst E. Brandt, Ottomar Lang, Irma Münch, Günther Simon, Heinz Thiel) verliehen.
    4. März

    - 12. März

    I. Musik-Biennale Berlin veranstaltet vom Verband Deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler und dem Ministerium für Kultur mit Werken zeitgenössischer Musik, mit Uraufführungen von Werken Karl-Rudi Griesbachs, Günter Kochans, Siegfried Matthus und Ernst Hermann Meyers.
    11. März Konzerthalle »Carl Philipp Emanuel Bach« in Frankfurt (Oder) aus der umgebauten ehemaligen Franziskanerkirche anlässlich der Festtage der Musik eröffnet. Die Orgel wird im September 1975 eingeweiht.
    12. März Uraufführung von Günter Kochans Kantate »Aurora« (Text: Stephan Hermlin) in Berlin.
    15. März Abschluss des Vertrags über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand zwischen der DDR und Polen in Warschau.
    15. März Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand mit der Volksrepublik Polen unterzeichnet.
    17. März Abschluss des Vertrags über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand zwischen der DDR und der CSSR in Prag.
    17. März Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand mit der CSSR unterzeichnet.
    29. März

    - 1. April

    DDR-Zentrum der Société Européenne de Culture (S.E.C.) auf einer Exekutivratssitzung der S.E.C. in Torreblanco del Sol (Spanien) gebildet. Erster Präsident ist Hermann Budzislawski.
    31. März Staatsrat beschließt Dokument „Jugend und Sozialismus“, worin zehn Grundsätze zur sozialistischen Jugendpolitik festgelegt werden.
    31. März Beschluss »Jugend und Sozialismus« vom Staatsrat der DDR verabschiedet. Darin werden zehn Grundsätze der sozialistischen Jugendpolitik formuliert.
    10. April Plenartagung der Deutschen Akademie der Künste zum Thema »Probleme künstlerischen Nachwuchses - Jugend und Sozialismus«. Alexander Abusch erläutert den Beschluss »Jugend und Sozialismus«.
    12. April Bundeskanzler Kiesinger weist in einer Regierungserklärung aus Anlass des VII. Parteitages der SED (17.-22.4.) auf 16 Möglichkeiten zur Entspannung des innerdeutschen Verhältnisses hin; hierzu erklärt das Präsidium des VII. Parteitags der SED am 20.4., dass die Regierung der DDR zu gleichberechtigten Verhandlungen und zur Normalisierung der Beziehungen bereit sei.
    13. April Premiere des DEFA-Films »Die gefrorenen Blitze« nach dem Dokumentarbericht »Geheimnis von Huntsville« von Julius Mader in Berlin (Buch: Harry Thürk, János Veiczi; Regie: János Veiczi; Hauptdarsteller: Dietrich Körner, Alfred Müller, Leon Niemczyk).
    17. April

    - 22. April

    VII. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) in Berlin (Ost).
    17. April

    - 22. April

    VII. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands in Berlin. Es referieren Walter Ulbricht (Die gesellschaftliche Entwicklung in der DDR bis zur Vollendung des Sozialismus), Willi Stoph (Die Durchführung der volkswirtschaftlichen Aufgaben) und Erich Honecker (Die Rolle der Partei in der Periode der Vollendung des Sozialismus). Zum Ersten Sekretär des ZK der SED wird Walter Ulbricht wiedergewählt.
    24. April

    - 26. April

    Konferenz von 24 europäischen kommunistischen und Arbeiterparteien zu Fragen der Sicherheit in Europa in Karlóvy Váry (Karlsbad/CSSR), Teilnahme einer Delegation des ZK der SED unter Walter Ulbricht.
    28. April Generalversammlung des PEN-Zentrums Ost und West beschließt Umbenennung in PEN-Zentrum DDR. Zum Präsidenten wird Arnold Zweig, zum Vizepräsidenten Heinz Kamnitzer gewählt.
    3. Mai Ministerrat beschließt Einführung der 5-Tage-Arbeitswoche mit 433/4 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit ab 28.8.1967.
    3. Mai Einführung der 5-Tage-Arbeitswoche mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 43 Stunden (ab 28. August) im Rahmen verschiedener Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen vom Ministerrat der DDR beschlossen.
    10. Mai

    - 11. Mai

    Brief des Vorsitzenden des Ministerrates, Willi Stoph, an Bundeskanzler Kiesinger mit dem Vorschlag zu Verhandlungen über die Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten; in seinem Antwortschreiben vom 13.6. erklärt sich Bundeskanzler Kiesinger zur Behandlung von Sachfragen durch Beauftragte beider deutscher Regierungen bereit.
    10. Mai

    - 15. Mai

    VIII. Parlament der Freien Deutschen Jugend (FDJ) und Pfingsttreffen der FDJ in Karl-Marx-Stadt, Wahl von Dr. G. Jahn (SED) zum 1. Sekretär des Zentralrates.
    10. Mai Heinrich-Mann-Preis der Deutschen Akademie der Künste an Hermann Kant und Walter Kaufmann verliehen.
    10. Mai

    - 13. Mai

    VIII. Parlament der FDJ in Karl-Marx-Stadt. Es referiert Horst Schumann (Die Verantwortung der Jugend in der sozialistischen Gesellschaft und die Aufgaben der FDJ). Zum 1. Sekretär wird Günther Jahn gewählt.
    13. Mai

    - 14. Mai

    Pfingsttreffen der FDJ in Karl-Marx-Stadt.
    13. Mai

    - 15. Mai

    Sängertreffen in Eisenach und auf der Wartburg. 60 Chöre mit insgesamt 4.000 Mitwirkenden nehmen teil.
    18. Mai Abschluss des Vertrags über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand zwischen der DDR und Ungarn in Budapest.
    18. Mai Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand zwischen der DDR und der Ungarischen Volksrepublik wird in Budapest unterzeichnet.
    23. Mai

    - 30. Juli

    »Intergrafik 1967« im Berliner Alten Museum. Es beteiligen sich 461 Künstler aus 39 Ländern mit 928 Werken. Die vom Verband Bildender Künstler Deutschlands gestiftete Käthe-Kollwitz-Medaille wird an 12 Künstler sowie an den Verband Bildender Künstler der Demokratischen Republik Vietnam und an den Club de Grabado (Uruguay) verliehen.
    26. Mai Volkskammer beschließt Gesetz über den Perspektivplan zur Entwicklung der Volkswirtschaft bis 1970.
    6. Juni

    - 13. Juni

    Kongress der Internationalen Vereinigung der Filmarchive (FIAF) in Berlin.
    12. Juni

    - 15. Juli

    Ausstellung »Deutsche Schriftsteller, Wissenschaftler und Künstler im Exil 1933-1945« in Leipzig.
    16. Juni Preis für künstlerisches Volksschaffen an 7 Kollektive und 9 Persönlichkeiten verliehen, unter anderen an den Dorfklub der Gemeinde Milz, den Grafikzirkel Berlin-Pankow, die Musikerzieher des Pädagogischen Instituts Leipzig.
    16. Juni

    - 18. Juni

    9. Arbeiterfestspiele im Bezirk Dresden. 344 Veranstaltungen finden statt, gestaltet von 7 500 Volks- und 1100 Berufskünstlern. Zu einem Gespräch über aktuelle Fragen der sozialistischen Kulturpolitik treffen sich Mitglieder des Politbüros des ZK der SED, Künstler und Werktätige. Beim Treffpunkt Puppenspiel treffen sich Laien- und Berufspuppenspieler zum Erfahrungsaustausch. Die Ausstellung »Unsere Liebe, unsere Kunst der DDR -unserem sozialistischen Vaterland« (9. Juni bis 12. August) vermittelt einen Überblick über den Leistungsstand im bildnerischen Volksschaffen. Eine weitere Ausstellung ist dem 100. Geburtstag von Käthe Kollwitz gewidmet.
    23. Juni Plenartagung der Deutschen Akademie der Künste zum Thema »Aktuelle Probleme des geistig-kulturellen Lebens in der DDR nach dem VII. Parteitag der SED«. Kurt Hager hält das Referat zum Thema der Tagung.
    25. Juni Uraufführung der Oper »Die Blumen von Hiroshima« von Jean Kurt Forest am Deutschen Nationaltheater Weimar (Regie: Harry Kupfer; Sänger: Gudrun Fischer, Wilfried Lindner, Johannes Prkno, Christa Schrödter).
    27. Juni Offener Brief des ZK der SED an die Mitglieder und Anhänger der CDU/CSU mit dem Vorschlag zur Aufnahme von Verhandlungen über innerdeutsche Probleme ohne Vorbedingungen und der Aufnahme normaler Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten.
    27. Juni Kunstpreis der DDR verliehen an Günther Brendel, Walter Eichenberg, Christa Gottschalk, Karl-Rudi Griesbach, Gerhard Helwig, Peter Herden, Horst Hiemer, Günter Hörig, Grita Krätke, Christa Lehmann, Armin Münch, Hans Joachim Rotzsch, Herbert Sandberg, Gerhart Wiesenhütter, Jutta Zoff.
    Juli Ausstellung von Malerei und Grafik von Mitgliedern der Assoziation Revolutionärer Bildender Künstler Deutschlands (Asso) in Pillnitz.
    2. Juli Volkskammerwahlen mit über 99 v. H. für die Einheitslisten der Nationalen Front.
    8. Juli Käthe-Kollwitz-Preis der Deutschen Akademie der Künste an Otto Nagel verliehen.
    8. Juli

    - 13. August

    Ausstellung »Käthe Kollwitz und ihre Zeitgenossen« anlässlich des 100. Geburtstages der Künstlerin in Berlin (später in Dresden und Leipzig).
    12. Juli Lessing-Preis an Horst Haase und Benito Wogatzki verliehen.
    13. Juli

    - 14. Juli

    Konstituierende Sitzung der Volkskammer, Wiederwahl von Walter Ulbricht zum Vorsitzenden des Staatsrats und des Nationalen Verteidigungsrats, Wiederwahl von Willi Stoph zum Vorsitzenden des Ministerrats.
    16. Juli Erstsendung des Fernsehspiels »Die Geduld der Kühnen« von Benito Wogatzki (Regie: Lothar Bellag; Hauptdarsteller: Wolf Kaiser).
    19. Juli Anordnung des Ministers für Hoch- und Fachschulwesen über Einrichtung von Sonderklassen für berufstätige Frauen und Mütter für das Direkt- oder Abendstudium an Fachschulen.
    21. Juli Regierung der DDR veröffentlicht Memorandum an die Regierungen und Völker über ihre jüngsten Bemühungen zur Herstellung normaler Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten.
    10. August

    - 24. September

    André-Fougeron-Ausstellung in der Neuen Berliner Galerie. Gezeigt werden 114 Gemälde und 50 Aquarelle.
    11. August Der Dokumentarfilm »Paul Dessau« (Buch und Regie: Richard Cohn-Vossen) läuft in den Filmtheatern an.
    7. September Abschluss des Vertrags über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand zwischen der DDR und Bulgarien in Sofia.
    7. September Unterzeichnung des Vertrages über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand zwischen der DDR und der Volksrepublik Bulgarien.
    12. September

    - 13. September

    Wissenschaftliche Session des ZK der SED anlässlich des 100. Jahrestages der Veröffentlichung des ersten Bandes von Karl Marx' Hauptwerk „Das Kapital“ in Berlin (Ost); am 14.9. geben die Institute für Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU und der SED ihre Absicht bekannt, gemeinsam die Herausgabe einer historisch-kritischen Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) vorzubereiten.
    12. September

    - 13. September

    Das ZK der SED führt in Berlin die Internationale wissenschaftliche Session zum Thema 100 Jahre »Das Kapital« durch.
    14. September Der Ministerrat der DDR beschließt die Verordnung über die Lenkung des Wohnraumes.
    18. September Brief Willi Stophs an Bundeskanzler Kiesinger mit erneutem Vorschlag zur Herstellung normaler Beziehungen; in seiner Antwort vom 29.9. erinnert Bundeskanzler Kiesinger an seine Vorschläge vom 12.4. und 13.6.1967.
    18. September

    - 19. September

    Internationales Kolloquium der Deutschen Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft „Walter Ulbricht“ und der Gesellschaft für Völkerrecht in der DDR zum Thema: „Der internationale Status beider deutscher Staaten und seine Bedeutung für die europäische Sicherheit“ im Cecilienhof in Potsdam.
    24. September

    - 30. September

    1. Werkstattwoche der FDJ-Singeklubs in Halle unter der Losung »Unsere Liebe, unsere Lieder der DDR«. An ihr nehmen 16 Klubs mit insgesamt 300 Mitgliedern teil.
    25. September

    - 29. September

    Seminar des ZK der SED und des Ministerrats für leitende Kader der Partei, des Staates und der Wirtschaft über Fragen der wissenschaftlichen Arbeitsweise der staatlichen Organe in Berlin (Ost).
    30. September

    - 5. Oktober

    Erstsendung des 5teiligen Fernsehfilms »Begegnungen« (Buch: Karl Georg Egel, Rudolf Kranhold; Regie: Georg Leopold, Konrad Petzold; Hauptdarsteller: Larissa Lushina, Otto Mellies).
    1. Oktober

    - 14. Oktober

    XL Berliner Festtage. 169 Veranstaltungen haben insgesamt 100.000 Besucher. Ausländische Gäste sind unter anderen das Prager Nationaltheater, die Nationalphilharmonie Warschau, das Tanz- und Gesangsensemble der Befreiungsarmee Südvietnams. Das Nationaltheater Weimar gastiert mit Johann Wolfgang Goethes »Faust« (I und II). Berliner Premieren sind unter anderen »Ein Lorbaß« von Horst Salomon und die Uraufführung von »Mysterium Buffo« von Helmut Baierl an der Volksbühne.
    1. Oktober

    - 4. Februar

    VI. Deutsche Kunstausstellung im Dresdner Albertinum. Sie zeigt 296 Gemälde, 372 grafische Arbeiten, 111 Plastiken, 188 Arbeiten des Kunsthandwerks sowie 177 Werke der Industrieformgestaltung und 798 Arbeiten der Gebrauchsgrafik von insgesamt 689 Künstlern. Sie hat mehr als 250.000 Besucher. ?
    2. Oktober Uraufführung von »Einleitung und Ode« für Orchester von Rudolf Wagner-Régeny in Berlin.
    2. Oktober Uraufführung des Balletts »Ballade vom Glück« von Kurt Schwaen an der Deutschen Staatsoper Berlin.
    6. Oktober Nationalpreisträger für Kunst und Literatur 1967: 1 Ottmar Gerster, Lea Grundig; II Fred Düren, Hugo Huppert, Bernhard Seeger; III Theo Bälden, Fritz Bennewitz, Martin Flörchinger, Götz Friedrich, Sigrid Kehl, Peter Schreier, Rainer Süß, Joachim Werzlau, Kollektiv der Fernsehdokumentation »Kämpfer und Sieger« (Wolfgang Böttner, Bruno Kleberg, Rolf Sperling), Kollektiv des Fernsehspiels »Die Geduld der Kühnen« (Lothar Bellag, Wolf Kaiser, Benito Wogatzki), Kollektiv von künstlerischen Leitern der Lied- und Chorbewegung (Manfred Grüttner, Fritz Höft, Manfred Roost).
    6. Oktober Johannes Tralow übereignet seinen gesamten literarischen Nachlaß, seine Bibliothek sowie zahlreiche persönliche Fotos und Bilder der Deutschen Staatsbibliothek zu Berlin.
    12. Oktober Premiere des Lustspiels »Lorbass« von Horst Salomon am Deutschen Theater in Berlin (Regie: Benno Besson; Hauptdarsteller: Mathilde Danegger, Eberhard Esche, Jutta Hoffmann, Ursula Karusseit, Rolf Ludwig).
    13. Oktober

    - 15. Oktober

    Zentrales Fest der Freundschaft zum 50. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution in Leipzig.
    14. Oktober Uraufführung der Orchestermusik Nr. 2 »Meer der Stürme« von Paul Dessau in Berlin.
    20. Oktober Der Ministerrat der DDR beschließt die Verordnung über die Bildung und Verwendung des Kultur- und Sozialfonds, die im Januar 1968 in Kraft tritt.
    25. Oktober Premiere des DEFA-Films »Die Fahne von Kriwoj Rog« nach dem Roman von Otto Gotsche in Eisleben (Buch: Hans-Albert Pederzani; Regie: Kurt Maetzig; Hauptdarsteller: Erwin Geschonneck, Marga Legal).
    31. Oktober Uraufführung von Wolfgang Lessers Kantate »Ein Tag in unserer Stadt« (Text: Manfred Streubel) in Berlin.
    31. Oktober

    - 6. Dezember

    Welt-Fotoausstellung »Vom Glück des Menschen« von Rita Maahs und Karl-Eduard von Schnitzler in Berlin, veranstaltet von der Liga für Völkerfreundschaft und der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Sie enthält 770 Bilder von Fotografen aus 71 Staaten.
    2. November

    - 13. November

    Tage der sowjetischen Kultur in der DDR im Zeichen des 50. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution. Buch- und Kunstausstellungen, Gastspiele des Staatlichen Gesangs- und Tanzensembles der Kasachischen SSR, Michail Waimanns, Swjatoslaw Richters, Bella Rudenkos und anderer Künstler.
    5. November Uraufführung der Oper »Der letzte Schuss« von Siegfried Matthus (nach einer Erzählung von Boris Lawrenjow) an der Komischen Oper Berlin (Libretto: Siegfried Matthus nach der Erzählung »Der Einundvierzigste« von Boris Lawrenjow; Regie: Götz Friedrich; Sänger: Fritz Hübner, Jaroslav Kachel, Lydia Sacharenko).
    7. November Volksbuchhandlungen »Das sowjetische Buch« in Berlin und Leipzig eröffnet.
    19. November

    - 25. November

    1. Internationales Kolloquium der Kinder- und Jugendbuchautoren des Schriftstellerverbandes der DDR in Weimar. Vor Teilnehmern aus 13 Ländern referiert Hans Koch zum Konferenzthema (Geschichte und Zeitgeschichte im Kinderbuch).
    19. November

    - 25. November

    X. Internationale Dokumentär- und Kurzfilmwoche in Leipzig. Im Wettbewerb stehen 60 Filme aus 17 Ländern. Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube werden die Filme »Blasmusik am Sonnabend« (CSSR), »Söhne und Töchter« (USA), »Hanoi, Dienstag 13.« (Kuba), »Andrejewa, Gefährtin Gorkis« (UdSSR), »Die Neugierde« (Jugoslawien).
    30. November Staatsratsbeschluss »Die Aufgaben der Kultur bei der Entwicklung der sozialistischen Menschengemeinschaft«.
    1. Dezember Volkskammer bildet unter Vorsitz von Walter Ulbricht Kommission zur Ausarbeitung einer neuen sozialistischen Verfassung.
    7. Dezember 100. Jahrestag der Gründung von Reclams Universal-Bibliothek. Auf einer Festveranstaltung des Reclam-Verlages in Leipzig sprechen Anna Seghers und Claus Träger,
    11. Dezember Eröffnung des DDR-Kulturzentrums in Stockholm.
    17. Dezember Premier des DEFA-Films »Der tapfere Schulschwänzer« in Berlin (Buch: Claus und Wera Küchenmeister, Winfried Junge; Regie: Winfried Junge; Hauptdarsteller: Andre Kallenbach, Günter Ott, Jessy Rameik, Hartmut Tietz, Ilse Voigt). Bei der II. Jugendfilmwoche der DDR in Halle erhält der Film 1967 den Preis des Ministers für Volksbildung der DDR.
    19. Dezember

    - 20. Dezember

    VIII. Kongress des Verbandes der Deutschen Journalisten in Berlin. Harri Czepuck wird zum Vorsitzenden gewählt.
    20. Dezember Heinrich-Heine-Preis an Jens Gerlach und Günther Cwojdrak verliehen.