Chronik der DDR 1980

    Aus DDR-Lexikon

    1. Januar Die DDR wird nichtständiges Mitglied des UNO-Sicherheitsrates für die Jahre 1980/81.
    2. Januar Abschluss eines Regierungsabkommens zwischen der DDR und der VR Kampuchea in Berlin (Ost) über Wirtschaftshilfe für Kampuchea
    7. Januar

    - 9. Januar

    Offizieller Besuch von DDR-Außenminister O. Fischer in Österreich. Unterzeichnung einer Arbeitsvereinbarung über die weitere politische und ökonomische Zusammenarbeit.
    16. Januar

    - 10. März

    Ausstellung »Wieland Förster - Plastik, Zeichnungen und Druckgrafik« in Berlin.
    17. Januar Premiere des DEFA-Films »Solo Sunny« (Buch: Wolfgang Kohlhaase; Regie: Wolfgang Kohlhaase, Konrad Wolf; Hauptdarsteller: Fred Düren, Heide Kipp, Renate Krößner, Alexander Lang, Dieter Montag). Der Film erhält viele Auszeichnungen, so den Kritikerpreis des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden 1981 für den besten DEFA-Gegenwartsfilm des Jahres 1980, den Kritikerpreis der Berlinale 1980 (Renate Krößner erhält dabei den Preis »Silberner Bär«), sowie in Chicago 1980 den I.Preis für bestes Drehbuch.
    24. Januar Einweihung des Wandbildes »Proletarier aller Länder, vereinigt euch« von Willi Sitte in der Parteihochschule »Karl Marx« beim ZK der SED in Berlin.
    25. Januar Beratung des Sekretariats des Zentralkomitees der SED mit den 1. Sekretären der Kreisleitungen. Generalsekretär E. Honecker sagt u. a. in seinem Referat, dass sich der aus den USA nach Europa exportierte Kalte Krieg negativ auf die Beziehungen zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland auswirken könne.
    5. Februar Unterzeichnung des Abkommens über die Plankoordinierung DDR-UdSSR für die Jahre 1981 bis 1985 in Berlin (Ost).
    5. Februar

    - 31. März

    »Intergrafik '80« mit 1600 Grafiken von 614 Künstlern aus 54 Ländern in Berlin unter dem Motto »Ich will wirken in dieser Zeit«. Mit der Intergrafik ist ein zweitägiges Symposium »Grafik heute - Probleme und Fragestellungen« verbunden, an dem 44 Grafiker aus 23 Ländern teilnehmen.
    6. Februar Eröffnung der ständigen Bauausstellung der Bauakademie der DDR in Berlin als Stätte des Erfahrungsaustausches.
    9. Februar Unterzeichnung eines Abkommens über technische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der DDR und Afghanistan in Kabul.
    9. Februar

    - 17. Februar

    10. Festival des politischen Liedes in Berlin mit Sängern und Gruppen aus 30 Ländern. Hauptveranstaltungen sind eine Matinee zum 80. Geburtstag von Ernst Busch, »Ein Kessel Rotes« sowie die traditionelle Politkirmes. DDR-Erstaufführung des Oratoriums »Canto General« von Mikis Theodorakis nach dem gleichnamigen Poem von Pablo Neruda.
    14. Februar Uraufführung des DEFA-Films »Seitensprung« (Buch: Regina Weickert; Regie: Evelyn Schmidt; Hauptdarsteller: Renate Geißler, Uwe Zerbe).
    15. Februar Konsultationen zwischen dem Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR, Günter Gaus, mit dem Hauptabteilungsleiter im DDR-Außenministerium, E. Krabatsch, über Probleme der geplanten KSZE-Nachfolgekonferenz in Madrid in Berlin (Ost).
    19. Februar In Bonn wird durch den Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen, Egon Franke, erklärt, dass z. Z. die Voraussetzungen für ein Treffen zwischen Bundeskanzler Helmut Schmidt und dem DDR-Staatsratsvorsitzenden E. Honecker nicht gegeben sind. Anlass hierfür war die Verschiebung eines für Februar/März 1980 geplanten Arbeitsbesuchs des Bundeskanzlers in der DDR auf Wunsch der DDR-Regierung vom 31.1.1980
    20. Februar Am 20.2. wird der Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland, Günter Gaus, in Berlin (Ost) vom DDR-Staatsratsvorsitzenden E. Honecker zu einem Gespräch über die zukünftigen Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten empfangen.
    22. Februar

    - 26. Februar

    4. DDR-Musiktage in Berlin mit Gästen aus 15 Ländern. In 17 Veranstaltungen werden 90 Werke von 81 Komponisten vorgestellt, darunter 30 Uraufführungen.
    2. März Erstsendung des Fernsehfilms »Muhme Mehle« nach der Erzählung von Ruth Werner (Buch und Regie: Thomas Langhoff; Hauptdarsteller: Jürgen Gösch, Käthe Reichel, Jutta Wachowiak).
    5. März Literaturpreis des DFD an Armin Müller verliehen.
    5. März Uraufführung des DEFA-Films »Glück im Hinterhaus« nach dem Roman »Buridans Esel« von Günter de Bruyn (Buch: Ulrich Plenzdorf; Regie: Hermann Zschoche; Hauptdarsteller: Ute Lubosch, Dieter Mann).
    13. März DDR-Erstaufführung des Stückes »Das Nest des Auerhahns« von Viktor Rosow am Karl-Marx-Städter »Theater oben« (Regie: Irmgard Lange).
    17. März

    - 21. März

    II. Konferenz der Internationalen Rundfunk- und Fernsehorganisationen (OIRT) zu Fragen der Bildung und Erziehung in Berlin. Rund 100 Teilnehmer der OIRT-Organisationen europäischer, afrikanischer und asiatischer Staaten tauschen Erfahrungen über die Arbeit mit Fernseh- und Rundfunksendungen für Schüler aus.
    18. März Beschluss des Politbüros des ZK der SED über die „Aufgaben der Universitäten und Hochschulen in der entwickelten sozialistischen Gesellschaft“.
    18. März Beschluss des Politbüros des ZK der SED »Aufgaben der Universitäten und Hochschulen in der entwickelten sozialistischen Gesellschaft«.
    18. März Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR an Werner Tübke verliehen.
    18. März Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR an Volker Braun und Paul Gratzik verliehen.
    18. März Unterzeichnung eines Vertrages über Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen der DDR und der Volksrepublik Kampuchea.
    19. März

    - 21. März

    Beratung des Zentralkomitees der SED unter Leitung von Dr. G. Mittag (ZK-Sekretär für Wirtschaft) mit den Generaldirektoren und ZK-Parteiorganisatoren der Kombinate in Gera; Beratungsthema ist die Arbeit der Kombinate.
    20. März Uraufführung des DEFA-Dokumentarfilms »Anmut sparet nicht noch Mühe«, der Chronik der Kinder von Golzow (Buch und Regie: Winfried Junge) in Berlin.
    21. März Besuch einer Delegation des FDJ-Zentralrats unter Leitung seines 1. Sekretärs, E. Krenz, beim Bundesvorstand der Jungsozialisten in der SPD in Bonn. Krenz trifft auch zu einer Unterredung mit dem Bundesgeschäftsführer der SPD, Egon Bahr, zusammen.
    22. März

    - 25. März

    Besuch einer Partei- und Regierungsdelegation der DDR unter Leitung von Dr. G. Mittag, ZK-Sekretär für Wirtschaft, in Algerien. Unterzeichnung einer Vereinbarung über wirtschaftliche Zusammenarbeit
    22. März Ausstellung mit Werken Werner Tübkes in Hannover eröffnet. Sie enthält 18 Gemälde, 80 Zeichnungen und 40 Lithographien.
    26. März Festliche Plenartagung anlässlich des 30. Jahrestages der Akademie der Künste der DDR. Festreden Konrad Wolfs (Über den Auftrag - 30 Jahre Akademie der Künste) und Kurt Hagers (Die Akademie und die sozialistische Kultur).
    28. März Gesellschaft Natur und Umwelt im Kulturbund der DDR in Berlin gegründet. Zum Vorsitzenden wird Harald Thomasius ernannt.
    28. März

    - Mai

    Ausstellung »Meisterwerke deutscher Kunst von Dürer und Cranach bis zur Gegenwart« aus Museen der DDR in Schwerin.
    1. April Unterzeichnung eines Abkommens zwischen der DDR und der Republik Nikaragua über kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit.
    8. April Ausstellung »Impressionen sozialistischer Kulturentwicklung« von Fotografen aus zehn sozialistischen Ländern in Berlin eröffnet.
    8. April

    - 18. Juni

    Sonderausstellung »Gerettete Meisterwerke« im Dresdner Albertinum.
    9. April Unterzeichnung eines Protokolls über die weitere Zusammenarbeit in der Kernenergetik zwischen der DDR und der UdSSR in Berlin (Ost); u. a. wurden Vereinbarungen über die erste Baustufe eines Kernkraftwerks bei Stendal getroffen.
    15. April

    - 16. April

    Festveranstaltung zum 750. Todestag von Walther von der Vogelweide in Greifswald. Den Festvortrag hält Klaus Höpcke. Tagung von Spezialisten des In- und Auslands.
    16. April

    - 18. April

    Besuch von Dr. G. Mittag, ZK-Sekretär für Wirtschaft, und dem Staatssekretär im DDR-Außenhandelsministerium, Dr. G. Beil, in Begleitung von E. Moldt, Leiter der Ständigen Vertretung der DDR in Bonn, in der Bundesrepublik Deutschland. Außer einem Besuch der Messe in Hannover und einem wirtschaftspolitischen Gespräch mit Bundeswirtschaftsminister Graf Lambsdorff kommt es zu einer Unterredung über internationale Fragen und die Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten zwischen Bundeskanzler Helmut Schmidt und Dr. G. Mittag. Mittag führt auch Gespräche mit den Fraktionsvorsitzenden von SPD und FDP, Herbert Wehner und Wolfgang Mischnick; er besucht außerdem die Firmen Krupp (Essen) und Hoechst AG (Frankfurt/Main).
    16. April

    - 13. Juli

    Ausstellung »Restaurierte Kunstwerke in der DDR« in Berlin mit 230 Werken gibt Einblick in die Arbeit der 400 in der DDR tätigen Restauratoren. Es findet ein Kolloquium mit Spezialisten aus der DDR und 18 weiteren Ländern in Berlin zu Fragen der Erhaltung und Erschließung des Kunstwerkes im gesellschaftlichen Leben statt (14.-17. April).
    17. April

    - 7. September

    Ausstellung »Dreißig Jahre Kunstsammlung der Akademie der Künste« in Berlin mit 350 Werken ihrer Ordentlichen und Korrespondierenden Mitglieder, der Meisterschüler und Akademiepreisträger sowie Arbeiten fortschrittlicher humanistischer Künstler der Vergangenheit.
    23. April Preis für künstlerisches Volksschaffen an 7 Kollektive und 8 Einzelschaffende verliehen, unter anderen an Jürgen Hart, Heinrich Wieberneit, an das Tanzensemble des Zentralen Studentenklubs der TU Dresden, das Erzgebirgsensemble Aue.
    24. April

    - 27. April

    1. Nationales Spielfilmfestival in Karl-Marx-Stadt mit zehn DEFA-Spielfilmen der letzten zwei Jahre. Zum Auftakt (24. April) wird der DEFA-Film »Alle meine Mädchen« (Regie: Iris Gusner; Hauptdarsteller: Monica Bielenstein, Madeleine Lierck, Andrzej Pieczynski, Barbara Schnitzler, Viola Schweitzer, Evelin Splitt, Lissy Tempelhof) uraufgeführt.
    26. April Uraufführung des Stückes »Simplex Deutsch«, ein Spielbaukasten für Theater und Schule, von Volker Braun am Berliner Ensemble, Probebühne (Regie: Piet Drescher; Hauptdarsteller: Hermann Beyer, Michael Gerber, Christine Gloger, Ekkehard Schall, Angelika Waller).
    27. April Als ehemaliger Häftling nimmt der DDR-Regimekritiker Prof. R. Havemann an einer Gedenkveranstaltung zum 35. Jahrestag der Befreiung des nationalsozialistischen Zuchthauses in Brandenburg-Görden teil. Die Gedenkreden halten der sowjetische Botschafter in der DDR, P. Abrassimow, und der SED- Generalsekretär, E. Honecker, der dort ebenfalls inhaftiert war.
    27. April

    - 31. April

    Offizieller Besuch einer Partei- und Regierungsdelegation der Sandinistischen Front und der Regierung der Nationalen Erneuerung Nikaraguas in der DDR. Abschluss eines Handelsabkommens, eines Konsularvertrags sowie eines Abkommens über kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit.
    30. April Unterzeichnung der 3. Rahmenvereinbarung über Verkehrsfragen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in Berlin (Ost). U. a. werden der Ausbau des Autobahnübergangs Wartha/Herleshausen, die teilweise Verbreiterung des Mittellandkanals und der zweigleisige Ausbau der Eisenbahnstrecke Berlin - Helmstedt festgelegt.
    30. April

    - 8. Mai

    II. Festival des künstlerischen Volksschaffens sozialistischer Länder anlässlich des 35. Jahrestages der Befreiung. Es wird in Berlin eröffnet und in der Volksrepublik Polen sowie in der CSSR fortgesetzt. Die zwölf teilnehmenden Länder zeigen außerdem in Berlin eine Ausstellung des bildnerischen Volksschaffens und in Görlitz eine Fotoausstellung.
    4. Mai

    - 19. Mai

    VI. Internationaler Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig mit 200 Kandidaten aus 25 Ländern. Goldmedaillen erhalten Margareta Bizinecke (Rumänien), Marin Cazacu (Rumänien), Kei Itoh (Japan), Torsten Janicke (DDR), Jaroslav Tuma (CSSR).
    5. Mai

    - 31. Mai

    Bruno-Taut-Ausstellung in Berlin aus Anlass des 100. Geburtstages des Architekten.
    8. Mai Meinungsaustausch zwischen Bundeskanzler Helmut Schmidt und dem DDR-Staatsratsvorsitzenden E. Honecker am Rande der Trauerfeier für den am 4.5. verstorbenen Präsidenten Jugoslawiens, Josip Broz Tito, in Belgrad. Honecker trifft auch mit dem SPD-Vorsitzenden Willy Brandt und mit Bundespräsident Prof. Karl Carstens zu Gesprächen zusammen.
    9. Mai Kunstpreis der DDR an Manfred Bofinger, Dietrich Dorfstecher, Christiane Dorst-Serauky, Roland Gräf, Helmut Heinze, Wolfram Krempel, Rolf Kuhrt, Vera Loebner, Hans Otto, Hans-Joachim Scheitzbach, Klaus Schneider, Christoph Schroth, Manfred Schubert, Ernst Stoy, Joachim Tenschert, Jürgen Walter, Falk von Wangelin, Sieglinde Wiegand, Friederike Wulff-Apelt, Simone von Zglinicki sowie an die Gruppe Neue Musik »Hanns Eisler« verliehen.
    10. Mai Wiedereröffnung der restaurierten Wohnstätte der Familie von Arnim in Wiepersdorf. Sie wird als Erholungs- und Arbeitsstätte »Bettina von Arnim« für Schriftsteller und Künstler genutzt.
    12. Mai

    - 20. Mai

    Tage der Freundschaft und Kultur der UdSSR in der DDR mit Gastspielen sowjetischer Ensembles und Solisten, unter anderen von Igor Oistrach sowie Chor und Orchester des Bolschoi-Theaters Moskau. Ausstellung sowjetischer Malerei, Grafik und Plastik zum Thema »Kosmos« in Berlin. Tage des sowjetischen Films, unter anderem mit der Erstaufführung »Moskau glaubt den Tränen nicht«.
    14. Mai

    - 16. Mai

    Gastspiel des Leipziger Gewandhausorchesters in Lateinamerika.
    18. Mai

    - 20. Juli

    Ausstellung »Heidrun Hegewald - Malerei und Grafik« in Halle.
    21. Mai

    - 22. Mai

    12. Tagung des ZK der SED. Berichterstatter des Politbüros ist I. Lange. Rede von Generalsekretär E. Honecker zur Einberufung des X. Parteitages der SED (11.-16.4.1981). Beschlüsse: Richtlinie über die Wahl der Parteitagsdelegierten, Festlegung der Termine für die Parteiwahlen, Wahl des bisherigen Politbürokandidaten und ZK-Sekretärs für Parteiorgane, H. Dohlus, zum Mitglied des Politbüros, wo er die Stelle des am 4.12.1979 verstorbenen F. Ebert einnimmt.
    23. Mai

    - 26. Mai

    V. Festival der Freundschaft zwischen der Jugend der UdSSR und der DDR in Karl-Marx-Stadt mit etwa 400 Veranstaltungen und 18.000 Mitwirkenden.
    24. Mai

    - 8. Juni

    Dresdner Musikfestspiele unter dem Motto »Tanztheater heute - Genrespezifik und Gestaltungsreichtum zeitgenössischen Bühnentanzes«. 112 Veranstaltungen werden von Künstlern aus 18 Ländern gestaltet.
    27. Mai

    - 30. Mai

    Besuch des Bundesministers für Forschung und Technologie, Dr. Volker Hauff, in der DDR. Außer zu Gesprächen mit seinem DDR-Amtskollegen Dr. H. Weiz trifft Hauff auch zu einem Meinungsaustausch über die Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten mit Prof. K. Hager (SED-Politbüromitglied und ZK-Sekretär für Wissenschaft) zusammen.
    28. Mai

    - 1. Juni

    V. Festival der sorbischen Kultur in Bautzen, Cottbus und Kamenz mit 266 Veranstaltungen, gestaltet von 7500 Volkskünstlern sowie Ensembles aus der UdSSR, der Volksrepublik Polen, der CSSR und der Ungarischen Volksrepublik.
    31. Mai Unterzeichnung eines Vertrages über Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen der DDR und der Republik Kuba.
    3. Juni

    - 6. Juli

    Ausstellung »Junge Künstler der DDR 1980« in Frankfurt (Oder).
    5. Juni Uraufführung des DEFA-Films »Der Baulöwe« (Buch: Kurt Belicke; Regie: Georgi Kissimow; Hauptdarsteller: Annekathrin Bürger, Rolf Herricht, Agnes Kraus).
    5. Juni

    - 7. Juni

    IV. Kongress des Verbandes der Theaterschaffenden in Berlin mit 350 Delegierten. Es referiert Wolfgang Heinz (Bühnenkunst - parteilich und wirksam für das hohe Ziel des Sozialismus). Diskussion in fünf Arbeitsgruppen. Wolfgang Heinz wird zum Präsidenten wiedergewählt.
    5. Juni

    - 17. Juli

    Ausstellung »Erben der Fotomontage - zeitgenössische Tendenzen der DDR« in Dresden.
    6. Juni Bildung einer gemeinsamen Regierangskommission für kulturelle Zusammenarbeit zwischen der DDR und der Sozialistischen Republik Rumänien vereinbart.
    11. Juni Am 11.6. wird ein Abkommen über den gegenseitigen Warenaustausch für die Jahre 1981-1985 unterzeichnet, das zur vorangegangenen Periode eine Steigerungsrate von 45 v. H. vorsieht
    12. Juni Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen der DDR und dem Königreich Dänemark zur Übergabe des in der DDR befindlichen literarischen Nachlasses von Martin Andersen Nexö.
    12. Juni Wolfgang Klaue wird zum Präsidenten der Internationalen Föderation der Filmarchive (FIAF) gewählt.
    13. Juni Konstituierung des staatlichen Martin-Luther-Komitees zur Vorbereitung des 500. Geburtstages des Reformators am 10.11.1983 in Berlin (Ost); den Vorsitz übernimmt der DDR-Staatsratsvorsitzende E. Honecker. An der Tagung nehmen auch Vertreter des kirchlichen Luther-Komitees unter Leitung des thüringischen Landesbischofs W. Leich teil.
    13. Juni Konstituierung des Martin-Luther-Komitees der DDR zur Vorbereitung des 500. Geburtstages von Martin Luther (10. November 1983). Dem Komitee gehören unter dem Vorsitz Erich Honeckers 100 Vertreter aller Bereiche des gesellschaftlichen Lebens an.
    16. Juni Abschluss eines Konsularvertrags und eines Kulturabkommens zwischen der DDR und Frankreich in Berlin (Ost).
    16. Juni Kulturabkommen sowie Abkommen über Kulturzentren zwischen der DDR und Frankreich in Berlin unterzeichnet.
    19. Juni

    - 20. Juni

    7. Baukonferenz des Zentralkomitees der SED mit ca. 2800 Bauschaffenden und Gästen in Berlin (Ost). W. Junker, ZK-Mitglied und Minister für Bauwesen, nennt als Ziel der Tagung, zur Stärkung der materiell- technischen Basis für die Durchführung des Wohnungsbauprogramms beizutragen.
    19. Juni Plenartagung der Akademie der Künste der DDR zum Thema »Zukunftslinien«. Es werden Fragen der Zukunft der Menschheit und der Kunst erörtert. Die Diskussion leitet Manfred Wekwerth, Schlussbemerkungen hält Robert Weimann.
    19. Juni Uraufführung des DEFA-Films »... und nächstes Jahr am Balaton« nach der Erzählung »Ich bin nun mal kein Yogi« von Joachim Walther (Buch: Inge Wüste-Heym; Regie: Hermann Zschoche; Hauptdarsteller: Rene Rudolph).
    19. Juni

    - 10. August

    l. Karikatur-Biennale der DDR »Satiricum 80« in Greiz mit etwa 200 Arbeiten von Berufs- und Volkskünstlern unter dem Motto »Du und ich - und was da/wischen«.
    19. Juni

    - 20. Juni

    V. Baukonferenz des ZK der SED und des Ministerrates der DDR mit 2 800 Teilnehmern in Berlin. Es referiert Wolfgang Junker (Die Aufgaben des Bauwesens bei der konsequenten Verwirklichung der Beschlüsse des IX. Parteitages der SED und in Vorbereitung des Fünfjahrplanes 1981-1985).
    25. Juni

    - 27. Juni

    Offizieller Freundschaftsbesuch einer Partei- und Staatsdelegation der DDR unter Leitung des Staatsratsvorsitzenden E. Honecker in Rumänien. Unterzeichnung von Protokollen über die weitere wissenschaftlich-technische, ökonomische und kulturelle Zusammenarbeit sowie über die Koordinierung der Wirtschaftspläne im Zeitraum von 1981 bis 1985.
    25. Juni Den Kunstpreis des FDGB erhalten Gerhard Bengsch; Joachim Brehmer, Fritz Dähn, Günther Deicke, Rolf Floß, Fritz Geißler, Sighard Gille, Erich Gusko, Gisela Karau, Siegfried Matthus, Alfred Müller, Günter Naumann, Heinz Quermann, Wenzel Renner, Christian Steinke, Hans Weber, Peter Wekwerth, Horst Wendt, Axel Wunsch, das Arbeitertheater Teltow des VEB Geräte- und Reglerwerke Teltow, Elektronische Bauelemente Teltow und Gleichrichterwerk Stahnsdorf, der Fotoklub der Großbaustelle »Deutsch-Sowjetische Freundschaft« des Kernkraftwerkes Greifswald, ein Kollektiv der Arbeitsgruppe Geschichte im Fernsehen der DDR, Kollektiv des Spielfilms »Alle meine Mädchen«, das Lehrerensemble »Dr. Theodor Neubauer« des Bezirksvorstandes der Gewerkschaft Unterricht und Erziehung Berlin, das Orchester der IG Wismut unter Leitung von Musikdirektor Günter Joseck,
    26. Juni Wiedereröffnung des Kulturhistorischen Museums Rostock im ehemaligen Kloster »Zum Heiligen Kreuz« nach Rekonstruktion und Umbau.
    26. Juni

    - 6. Juli

    »Gemeinsame Tage der Freundschaft und Kultur DDR - Volksrepublik Polen« anlässlich des 30. Jahrestages des Vertrages über die Oder-Neiße-Friedensgrenze werden zum erstenmal in beiden Ländern gleichzeitig veranstaltet. In 22 Veranstaltungen treten Künstler aus beiden Ländern gemeinsam auf.
    27. Juni

    - 1. Juni

    Offizieller Freundschaftsbesuch einer Partei- und Staatsdelegation der DDR unter Leitung des Staatsratsvorsitzenden E. Honecker in Kuba. Am 1.6. unterzeichnen der kubanische Partei- und Staatsratsvorsitzende Fidel Castro und Honecker einen Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit mit einer Laufzeit von 25 Jahren
    27. Juni

    - 29. Juni

    18. Arbeiterfestspiele im Bezirk Rostock. Es finden 350 Veranstaltungen mit 12.000 Volks- und 3.000 Berufskünstlern statt. Die Aufführung der »Störtebecker-Ballade« von KuBa in Ralswiek mit über 2.000 mitwirkenden Künstlern eröffnet die Leistungsschau der Volkskunst. Stralsund ist Gastgeber für das erste mecklenburgische Folklorefestival, an dem sich 56 Volkskunstgruppen der Nordbezirke beteiligen. Die Tage des Kabaretts (21. bis 29. Juni) werden erstmals im Rahmen der Arbeiterfestspiele durchgeführt. Die Ausstellung »Der Klasse verbunden« zeigt Werke von Kunstpreisträgern des FDGB aus zwei Jahrzehnten.
    3. Juli 11. Tagung der Volkskammer: Verabschiedung des Gesetzes zum Schutze des Kulturgutes der DDR, worin Kunstgegenstände, die sich im Besitz von Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin (West) befinden, zum Kulturgut der DDR erklärt werden, weil sie früher in Museen auf dem Gebiet der heutigen DDR bzw. von Berlin (Ost) lagerten
    3. Juli Bei einem Empfang durch den Staatsratsvorsitzenden E. Honecker berichtet der sowjetische Botschafter in der DDR, P. Abrassimow, über die Gespräche von Bundeskanzler Helmut Schmidt und Bundesaußenminister Genscher mit der sowjetischen Regierung am 30.6. und 1.7. in Moskau.
    3. Juli Bekanntmachung des Bundesministers für innerdeutsche Beziehungen. Egon Franke, dass durch „besondere Bemühungen“ der Bundesregierung zwischen 1964 und 1980 rd. 13.000 politische Häftlinge aus der DDR vorzeitig in die Bundesrepublik entlassen wurden. Im gleichen Zeitraum kamen über 30.000 DDR-Bürger im Rahmen der Familienzusammenführung in die Bundesrepublik.
    3. Juli Das Gesetz zum Schutz des Kulturgutes der DDR (Kulturgutschutzgesetz) tritt in Kraft.
    4. Juli

    - 28. September

    Adolph-Menzel-Ausstellung in Berlin. Es sind 400 Zeichnungen, Studien und Gemälde aus allen Schaffensperioden zu sehen.
    16. Juli

    - 17. Juli

    Konsultationen zwischen Delegierten der Bundesrepublik Deutschland und der DDR für die 9. Session der UNO-Seerechtskonferenz in Bonn.
    30. Juli Abschluss eines Abkommens zwischen der UdSSR und der DDR über Zusammenarbeit bei der Errichtung von Industriebetrieben und anderen Objekten in der DDR einschließlich sowjetischer Ausrüstungslieferungen für die Jahre 1981 bis 1985 in Moskau.
    11. August Übergabe einer Einladung des DDR-Staatsratsvorsitzenden E. Honecker an Bundeskanzler Helmut Schmidt zu einem Arbeitsbesuch am Werbellinsee für den 28. und August durch den Leiter der Ständigen Vertretung der DDR in Bonn, E. Moldt. Vor dem Hintergrund der Streiks und Unruhen in Polen sagt Bundeskanzler Schmidt in einem Telefongespräch mit dem Staatsratsvorsitzenden Honecker das geplante Treffen am 22.8. ab.
    11. August

    - 16. August

    10. Zentrales Poetenseminar der FDJ in Schwerin mit etwa 120 Teilnehmern. Mit einem Kulturprogramm gedenken die Teilnehmer des 90. Geburtstages von Erich Weinert. Eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit der FDJ und des Schriftstellerverbandes wird unterzeichnet.
    25. August Der Verleger Robert Maxwell überreicht Erich Honecker ein erstes Exemplar einer Autobiographie „Aus meinem Leben“ und macht mit ihm ein Interview, das am 26.8. im „Neuen Deutschland“ erscheint
    29. August

    - 9. November

    Ausstellung »Charaktere - Das Porträtschaffen der siebziger Jahre in der DDR« in Leipzig.
    1. September

    - 4. September

    Internationales Kolloquium des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden der DDR in Weimar zum Thema »Antifaschismus und Film - Geschichte, Gegenwart, Aufgabe«.
    2. September Premiere des Films »Die Verlobte«, einer Koproduktion der DEFA und des Fernsehens der DDR, nach dem Roman »Haus der schweren Tore« von Eva Lippold in Berlin (Regie: Günter Reisch, Günther Rücker; Hauptdarsteller: Regimantas Adomaitis, Käthe Reichel, Jutta Wachowiak). Der Film erhält den Grand Prix der XXII. Internationalen Filmfestspiele Karlovy Vary (1980) und auf dem Internationalen Filmfestival in Sydney (1981) den 1. Preis.
    4. September

    - 5. September

    V. Hochschulkonferenz in Berlin mit 3 800 Teilnehmern aus Lehr- und Forschungseinrichtungen, Kombinaten und Praxiseinrichtungen, darunter 500 Studenten. Es referiert Hans-Joachim Böhme (Der Beitrag der Universitäten und Hochschulen zum gesellschaftlichen Fortschritt und zur Stärkung der Leistungskraft unseres Landes in den achtziger Jahren).
    5. September

    - 13. September

    »Tage der Freundschaft und Kultur der Republik Kuba in der DDR« mit einer Kunst- und Buchausstellung, Theater-, Ballett- und Estradenprogrammen.
    16. September Eröffnung der 76. Interparlamentarischen Konferenz in Berlin (Ost) durch den DDR-Staatsratsvorsitzenden E. Honecker. An der Tagung, die bis zum 24.9. dauert, nehmen Parlamentarier aus 87 Staaten, darunter auch eine Delegation des Deutschen Bundestages, sowie Vertreter von 15 internationalen Organisationen teil.
    16. September

    - 20. September

    9. Internationales Schlagerfestival in Dresden mit Interpreten aus neun Ländern. Den Grand Prix erhält die Gruppe Electra (DDR). Je einen 1. Preis erhalten die Gruppe »Signal« (Bulgarien) und Anika Serfözö (Ungarn).
    17. September

    - 25. September

    Streik der Bediensteten der Deutschen Reichsbahn der DDR in Berlin (West) für Lohnerhöhungen und soziale Verbesserungen. Im Verlauf der Auseinandersetzungen entlässt die Reichsbahnverwaltung zahlreiche Westberliner Bedienstete; mehrere hundert Reichsbahner treten wegen der aussichtslosen Situation den Dienst nicht wieder an. Nach Beendigung des Streiks wird der S-Bahn-Betrieb in Berlin (West) erheblich eingeschränkt und ist von da ab bedeutungslos
    18. September Nationaler Rat der DDR zur Pflege und Verbreitung des deutschen Kulturerbes beim Ministerrat der DDR gebildet. Vorsitzender ist Hans-Joachim Hoffmann.
    21. September

    - 15. Februar

    Ausstellung »Expressionistische Graphik« mit Aquarellen, Handzeichnungen und Druckgrafiken von Künstlern der »Brücke« und des »Blauen Reiters« in der Galerie Moritzburg Halle.
    25. September

    - 2. Oktober

    8. Tage des sozialistischen Films im Bezirk Gera. 7 neue Gegenwartsfilme aus sozialistischen Ländern werden uraufgeführt.
    26. September

    - 12. Oktober

    XXIV. Berliner Festtage mit 290 Veranstaltungen und 170.000 Besuchern. 19 Ensembles und 26 Solisten aus 20 Ländern sind zu Gast, darunter die Leningrader Philharmonie, die Wiener Symphoniker, Clown Dmitri aus der Schweiz. Zusammen mit dem Volkstheater Rostock, das mit dem Stück »Juristen« gastiert, kommt der Autor Rolf Hochhuth zu den Festtagen. Insgesamt werden 11 Inszenierungen sozialistischer Gegenwartsdramatik von Theatern aus anderen Bezirken vorgestellt. Zu den neun Berliner Premieren gehören »Blaue Pferde auf rotem Gras« von Michail Schatrow am Berliner Ensemble und »Senecas Tod« von Peter Hacks am Deutschen Theater.
    30. September Hanns-Eisler-Preis von Radio DDR an Wilfried Krätzschmar, Günter Neubert und Johannes Wallmann verliehen.
    30. September

    - 22. April

    Ausstellung »Kunst im Aufbruch -Dresden 1918 bis 1933« in Dresden mit Werken progressiver Dresdner Künstler.
    3. Oktober Premiere des Schauspiels »Blaue Pferde auf rotem Gras« von Michail Schatrow am Berliner Ensemble (Regie: Christoph Schroth; Hauptdarsteller: Victor Deiß, Michael Gerber, Annemone Haase, Holger Mahlich, Jaecki Schwarz, Martin Seifert).
    5. Oktober Wiedereröffnung des Schauspielhauses der Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt mit einem Festakt und der Premiere von Georg Büchners »Dantons Tod«.
    6. Oktober Nationalpreisträger für Kunst und Literatur 1980: 1 Jürgen Brauer, Peter Hellmich, Walter Heynowski, Eva Lippold, Arno Mohr, Hanns Anselm Perten, Günter Reisch, Günther Rücker, Wilhelm Rudolph, Gerhard Scheumann, Jutta Wachowiak; II Gerhard Bengsch, Heiner Carow, Ludwig Deiters, Günther Fischer, Ule Lammert, Max Walter Schulz; III Heinrich Apel, Ursula Böttcher, Clauss Dietel, Martin Gersdorf, Siegfried Gronau, Konrad Knebel, Günter Kretzschmar, Konrad Lässig, Alfred Lipka, Heinz Matloch, Gerhard Meyer, Heinz Mersiowsky, Heinz Michalk, Hans Pfeiffer, Gerhard Quaiser, Gerhard Rentzsch, Rolf Reuter, Gerhard Rosenfeld, Rudi Strahl, Ute Trekel-Burckhardt.
    8. Oktober 3. Nationales Festival Dokumentar- und Kurzfilm der DDR für Kino und Fernsehen in Neubrandenburg. 53 Filme werden zur Diskussion gestellt.
    9. Oktober Erlass einer Anordnung des DDR-Finanzministeriums, wonach ab 13.10. der bisherige Mindestumtausch von 13 DM bei Besuchen in der DDR und 6,50 DM in Berlin (Ost) einheitlich auf 25 DM erhöht wird. Die neue Umtauschpflicht gilt auch für Rentner, die zuvor davon befreit waren; für Kinder zwischen 6 und 15 Jahren wird - ebenfalls neu - ein Tagessatz von 7,50 DM festgelegt
    10. Oktober Gegen die Erhöhung des Mindestumtauschs legt der Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR, Günter Gaus, am 10.10. im DDR-Außenministerium „schärfste Verwahrung“ ein.
    11. Oktober

    - 14. Oktober

    Gastspiel der Wiener Symphoniker in Leipzig und Berlin anlässlich der Berliner Festtage. Die drei Konzerte haben insgesamt 4 700 Besucher.
    13. Oktober In einer Rede zur Eröffnung des Parteilehrjahrs in Gera bezeichnet SED-Generalsekretär E. Honecker u. a. die Anerkennung der DDR-Staatsbürgerschaft durch die Bundesrepublik Deutschland sowie die Umwandlung der Ständigen Vertretungen in Botschaften und die Auflösung der Zentralen Erfassungsstelle in Salzgitter als Voraussetzungen für die weitere Normalisierung des Verhältnisses der beiden deutschen Staaten
    14. Oktober Zu den von Honecker erhobenen Forderungen erklärt Regierungssprecher Klaus Bölling am 14.10. in Bonn, dass sie für die Bundesrepublik Deutschland unannehmbar seien.
    14. Oktober »Tage der DDR« auf der dänischen Insel Bornholm mit Ausstellungen von Werken Hans und Lea Grundigs, Kinderbüchern, Pressefotos und kunsthandwerklichen Erzeugnissen aus dem Erzgebirge.
    16. Oktober Eröffnung der ersten Filmwoche der Bundesrepublik Deutschland in Dresden; die ausgewählten 7 Spielfilme werden außerdem in Frankfurt (Oder) und in Potsdam gezeigt
    16. Oktober

    - 23. Oktober

    Filmwoche der BRD in Dresden, Frankfurt (Oder) und Potsdam unter anderem mit den Filmen »David« (Regie: Peter Lilienthal), »Die Ehe der Maria Braun« (Regie: Rainer Werner Faßbinder) und »Schwestern oder Die Balance des Glücks« (Regie: Margarethe von Trotta).
    17. Oktober

    - 16. November

    Walter-Womacka-Ausstellung in Moskau mit 300 Werken.
    20. Oktober

    - 24. Oktober

    In Berlin findet eine vom ZK der SED gemeinsam mit der Zeitschrift »Probleme des Friedens und des Sozialismus« organisierte internationale Konferenz zum Thema »Der gemeinsame Kampf der Arbeiterbewegung und der nationalen Befreiungsbewegung gegen Imperialismus, für sozialen Fortschritt« (Berliner Konferenz) statt. Es nehmen Delegierte und Abgeordnete von 116 kommunistischen und Arbeiterparteien, anderen revolutionären Parteien sowie nationalen Befreiungsbewegungen teil.
    21. Oktober

    - 24. Oktober

    Internationale Wissenschaftliche Konferenz des ZK der SED und der Zeitschrift „Probleme des Friedens und des Sozialismus“ zum Thema: „Der gemeinsame Kampf der Arbeiterbewegung und der nationalen Befreiungsbewegungen gegen Imperialismus, für sozialen Fortschritt“ in Berlin (Ost), an der 116 Delegationen teilnehmen.
    23. Oktober

    - 30. Oktober

    Vom 23.-30.10. findet in Saarbrücken, Duisburg und Bremen die erste Filmwoche der DDR in der Bundesrepublik statt.
    23. Oktober Festakt aus Anlass des 150. Jahrestages der Gründung der Staatlichen Museen in Berlin. Die Festrede hält Hans-Joachim Hoffmann.
    23. Oktober Uraufführung des Konzerts für Orgel und Orchester von Hans-Jürgen Wenzel.
    23. Oktober

    - 30. Oktober

    Filmwoche der DDR in der BRD mit den Filmen »Die Verlobte«, »Solo Sunny«, »P. S.«, »Alle meine Mädchen«, »Bis dass der Tod euch scheidet«, »Anton der Zauberer« und »Addio, piccola mia«.
    23. Oktober

    - 19. März

    Ausstellung »Karl Friedrich Schinkel 1781-1841« in Berlin als Auftakt der Ehrungen zum 200. Geburtstag Schinkels.
    27. Oktober

    - 31. Oktober

    Tagung der Zeitschriftenredaktionen sozialistischer Länder, die sich mit Kinder- und Jugendliteratur beschäftigen, in Berlin. Es referiert Steffen Peitsch (Helden neuer Dimension) aus der DDR.
    30. Oktober

    - 6. November

    IX. Festival des sowjetischen Kino- und Fernsehfilms in der DDR mit 12 Filmen, unter anderen »Frühe Kraniche«, »Marathon im Herbst« und »Sibiriade«.
    November

    - Dezember

    Wiederaufstellung des Reiterstandbildes Friedrich II. von Christian Daniel Rauch in der Straße Unter den Linden, Berlin.
    3. November

    - 6. November

    Kolloquium des Schriftstellerverbandes der DDR zum Thema »Darstellung der Arbeiterpersönlichkeit in der Gegenwartsliteratur« in Petzow. An dem Kolloquium nehmen auch Autoren und Literaturkritiker aus der UdSSR, der Volksrepublik Bulgarien und der CSSR teil.
    5. November

    - 12. November

    Erste Kulturtage der DDR in der Republik Indien, unter anderem mit Konzerten des Berliner Kammerorchesters »Camerata musica« sowie einer Kleinplastik- und Kunstbuchausstellung.
    7. November Erstsendung der 7teiligen Fernsehserie »Unser Mann ist König« (Buch: Eva Stein, Maria Dahms; Regie: Hubert Hoelzke; Hauptdarsteller: Annekathrin Bürger, Horst Drinda).
    10. November

    - 13. November

    Staatsbesuch des DDR-Staatsratsvorsitzenden, E. Honecker, in Begleitung von Dr. G. Mittag (ZK-Sekretär für Wirtschaft), Außenminister O. Fischer und Dr. G. Beil (Staatssekretär im Außenhandelsministerium) in Österreich. Abschluss eines langfristigen Handels- und Zahlungsabkommens sowie eines Rahmenvertrags zwischen DDR-Betrieben und den Eisen- und Stahlwerken Vöest-Alpine in Linz über die Errichtung eines Stahlzentrums in der DDR. Außerdem werden u. a. ein Luftverkehrsabkommen und ein Vertrag über den Rechtsschutz von Erfindungen, industriellen Mustern, Modellen und Warenzeichen abgeschlossen.
    10. November Uraufführung des Dokumentarfilms »Kampuchea -Sterben und Auferstehen« (Buch und Regie: Walter Heynowski, Gerhard Scheumann) in Berlin.
    12. November Protest des stellvertretenden Leiters der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR, Franz Bertele, gegen die erneuten Behinderungen in der Arbeit von Journalisten aus der Bundesrepublik. Die Demarche wird von der DDR zurückgewiesen. Am 17.10. war den Korrespondenten der Deutschen Presse-Agentur, des Evangelischen Pressedienstes und der „Rheinischen Post“ verwehrt worden, über die Synode der Evangelischen Kirche Sachsens direkt aus Dresden zu berichten.
    13. November Uraufführung des Stückes »Der Auftrag« von Heiner Müller an der Volksbühne, im Theater im 3. Stock, Berlin (Regie: Heiner Müller, Ginka Tscholakowa; Hauptdarsteller: Hermann Beyer, Jürgen Holtz, Dieter Montag).
    14. November Premiere des DEFA-Films »Levins Mühle« nach dem gleichnamigen Roman von Johannes Bobrowski (Buch und Regie: Horst Seemann; Hauptdarsteller: Erwin Geschonneck, Christian Grashof, Ionka Ilieva).
    15. November Gastspielreise des Kammerorchesters Berlin durch 22 Städte Japans beginnt.
    17. November Treffen Kurt Hagers mit Vertretern der Künstlerverbände und anderen kulturellen Institutionen. Referat Kurt Hagers über ideologische Probleme der Innen-, Außen- und Kulturpolitik bei der Vorbereitung auf den X. Parteitag der SED.
    18. November VII. Tagung des Vorstandes des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden der DDR. Lothar Bellag wird zum neuen Präsidenten des Verbandes gewählt.
    18. November

    - 21. November

    4. Internationale Konferenz von Bibliothekswissenschaftlern sozialistischer Länder zum Thema »Leserforschung und Bibliotheksbenutzung« in Berlin.
    19. November

    - 23. November

    1. Werkstatt »Lieder und Theater 80« in Dresden. Berufs- und Amateurgruppen stellen ihre Programme vor und tauschen Erfahrungen aus. Die Palette reicht vom politischen Lied über Jazz und Gegenwartsoper bis zum Ballett.
    20. November Am 20.11. untersagen die Westalliierten der Reichsbahnverwaltung die Zerstörung, Demontage und Verlagerung von Bahnanlagen in Berlin (West).
    20. November Plenartagung der Akademie der Künste der DDR zum Thema »Kunst und Nationalbewusstsein«. Zum Thema der Tagung referiert Günther Rücker.
    21. November

    - 28. November

    XXIII. Internationale Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche mit Teilnehmern aus 47 Ländern, aus Westberlin, von der PLO, vom Afrikanischen Nationalkongress und vom Komitee Antifaschistisches Chile. Eine »Goldene Taube« erhalten »Im Schatten einer Revolution: El Salvador« (Schweden) und »Vorwarnzeit« (DDR).
    28. November

    - 7. Dezember

    Die Tage der Freundschaft und Kultur der Volksrepublik Bulgarien in der DDR geben mit 75 Veranstaltungen der verschiedenen Genres Einblick in die Kultur des Bruderlandes. Es wird ein Vertrag über die kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit 1981 bis 1985 unterzeichnet.
    30. November

    - 15. Februar

    El-Lissitzky-Ausstellung anlässlich seines 90. Geburtstages in Halle.
    1. Dezember Als Nachfolger von Staatssekretär Günter Gaus erteilt die DDR Staatssekretär Klaus Bölling das Agrément als Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR; Bölling tritt sein Amt am 1.2.1981 an.
    5. Dezember Treffen führender Repräsentanten der Warschauer- Pakt-Staaten zur politischen Situation in Polen in Moskau. Der DDR-Delegation gehören die Politbüromitglieder E. Honecker (SED-Generalsekretär), W. Stoph (Ministerratsvorsitzender), H. Axen (ZK-Sekretär für Internationale Verbindungen) sowie Verteidigungsminister H. Hoffmann und Staatssicherheitsminister E. Mielke an
    5. Dezember

    - 6. Dezember

    Kulturbundtagung »Das poetische Prinzip Johannes R. Bechers - Die sozialistische Gesellschaft und ihre Literatur« in Vorbereitung des 90. Geburtstages des Dichters.
    6. Dezember Eröffnung einer Fritz-Cremer-Ausstellung mit über 50 Plastiken sowie 180 Zeichnungen und Grafiken in Duisburg (BRD).
    7. Dezember Eröffnung einer Retrospektive des antiimperialistischen Films mit zehn Dokumentarfilmen aus dem Studio H & S in Maputo (Mocambique).
    11. Dezember

    - 12. Dezember

    13. Tagung des ZK der SED. Berichterstatter des Politbüros ist Dr. G. Mittag. G. Schürer (Vorsitzender der Staatlichen Plankommission) begründet den Volkswirtschaftsplan für 1981, der angenommen und am 17.12. von der Volkskammer gemeinsam mit dem Staatshaushaltsplan 1981 verabschiedet wird.
    11. Dezember Am 11.12. berichtet Erich Honecker den Vorsitzenden der 4 Blockparteien und dem Präsidenten des Nationalrats der Nationalen Front über die Ergebnisse des Treffens.
    12. Dezember Heinrich-Heine-Preis an Rudolf Hirsch verliehen.
    18. Dezember Konferenz der Gesellschaftswissenschaftler in Berlin. Es referiert Kurt Hager (Die Gesellschaftswissenschaften vor neuen Aufgaben).