Chronik der DDR 1981

    Aus DDR-Lexikon

    7. Januar Unterzeichnung eines Abkommens über die Zusammenarbeit von französischen und DDR-Unternehmen auf Drittmärkten in Paris.
    7. Januar

    - 8. Januar

    Konsultationen zwischen DDR-Außenminister O. Fischer und seinem dänischen Amtskollegen K. Olesen über die bilateralen Beziehungen; Fischer trifft auch mit Ministerpräsident A. Joergensen und Königin Margarethe II. zusammen. Im Verlauf des Besuchs übergibt Fischer den literarischen Nachlass des dänischen Dichters Martin Andersen Nexö, der in den letzten Jahren vor seinem Tode in der DDR gelebt hatte.
    15. Januar Antrittsbesuch des katholischen Bischofs von Dresden-Meißen, Gerhard Schaffran, als neuer Vorsitzender der Berliner Bischofskonferenz beim DDR-Staatsratsvorsitzenden E. Honecker und dem Staatssekretär für Kirchenfragen, K. Gysi, in Berlin (Ost). Bischof Schaffran trat am 19.5.1980 als Nachfolger des am 13.12.1979 verstorbenen Kardinal Bengsch sein Amt an.
    15. Januar Ausstellung »Grafik der DDR - Tendenzen der siebziger Jahre« mit 230 Werken von 53 Künstlern in Lissabon eröffnet.
    16. Januar Uraufführung des DEFA-Films »Unser kurzes Leben« nach dem Roman »Franziska Linkerhand« von Brigitte Reimann (Buch: Regine Kühn; Regie: Lothar Warneke; Hauptdarsteller: Hermann Beyer, Barbara Dittus, Simone Frost, Christine Schorn). Der Film erhält auf dem Internationalen Filmfestival 1981 in Moskau den Spezialpreis des sowjetischen Künstlerverbandes.
    19. Januar Uraufführung des Konzerts für Violine und Orchester von Kurt Schwaen.
    20. Januar Erstsendung des ersten Teils der 7teiligen Fernsehserie »Karl Marx - die jungen Jahre«, einer Koproduktion der Fernsehanstalten der UdSSR und der DDR (Buch: Hans Pfeiffer; Regie: Manfred Krause, Lew Kulidshanow; Hauptdarsteller: Renate Blume, Wenzeslaw Kissjow, Erika Pelikowsky, Manfred Zetsche). Für ihre schauspielerischen Leistungen wird Renate Blume gemeinsam mit anderen Schöpfern des Fernsehfilms am 28. Mai 1982 mit dem Leninpreis ausgezeichnet.
    20. Januar Ausstellung »Mensch und Umwelt - Malerei und Grafik aus der DDR« mit 162 Werken von 65 Künstlern in Bukarest eröffnet.
    21. Januar

    - 15. Februar

    Lessing-Ehrung anlässlich des 200. Todestages des Dichters im Zusammenhang mit den 20. Kamenzer Lessing-Tagen.
    22. Januar Austausch der Ratifikationsurkunden zum Vertrag über den Rechtshilfeverkehr in Zivilsachen zwischen der DDR und Großbritannien in London.
    22. Januar

    - 28. Januar

    Gastspiel der Dresdner Staatskapelle in Paris.
    29. Januar Peter Czerny wird als neuer Intendant des Metropol-Theaters Berlin in sein Amt eingeführt.
    31. Januar

    - 8. März

    I. Zentrale Grafikausstellung des bildnerischen Volksschaffens der DDR in Karl-Marx-Stadt. Gezeigt werden 350 Arbeiten. Es werden Preise und Förderpreise vergeben.
    1. Februar Werner Rackwitz wird zum Intendanten der Komischen Oper Berlin berufen.
    3. Februar

    - 4. Februar

    Internationales Kolloquium »Memoirenliteratur und Geschichtsbewusstsein« des Schriftstellerverbandes der DDR mit Teilnehmern aus der Volksrepublik Bulgarien, der CSSR, der UdSSR und der Ungarischen Volksrepublik.
    4. Februar Beschluss des SED-Politbüros zu den 261 Delegiertenkonferenzen, die in den Kreisen, Städten und Stadtbezirken im Rahmen der Parteiwahlen der SED im Januar 1981 stattgefunden hatten.
    6. Februar Eröffnung des Hans-Fallada-Hauses in Feldberg als Forschungseinrichtung des Literaturzentrums Neubrandenburg.
    6. Februar

    - 13. Februar

    2. Nationales Festival für Kinderfilme »Goldener Spatz« in Gera mit 58 Wettbewerbsfllmen.
    7. Februar

    - 15. Februar

    11. Festival des politischen Liedes in Berlin mit 61 Solisten und Gruppen aus 37 Ländern. 48 Veranstaltungen mit insgesamt mehr als 50.000 Zuhörern finden statt.
    9. Februar Empfang des neuen Leiters der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR, Klaus Bölling, zur Entgegennahme des Beglaubigungsschreibens durch den DDR-Staatsratsvorsitzenden, E. Honecker, in Berlin (Ost). Am 29.1. hatte Honecker den bisherigen Leiter, Günter Gaus, der dieses Amt seit 1974 innehatte, zu einem Abschiedsbesuch empfangen.
    13. Februar

    - 22. Februar

    VIII. Musik-Biennale in Berlin mit Teilnehmern aus 20 Ländern. In 35 Veranstaltungen werden Werke von 110 Komponisten vorgestellt, davon 25 Uraufführungen.
    14. Februar

    - 15. Februar

    Delegiertenkonferenzen und Neuwahlen der Bezirksleitungen der SED in 9 Bezirken der DDR und in Berlin (Ost). Auf der Konferenz in Berlin (Ost) führt SED-Generalsekretär E. Honecker zum Verhältnis zwischen beiden deutschen Staaten u. a. aus: „... wenn der Tag kommt, an dem die Werktätigen der Bundesrepublik an die sozialistische Umgestaltung der Bundesrepublik Deutschland gehen, dann steht die Frage der Vereinigung beider deutscher Staaten vollkommen neu. Wie wir uns dann entscheiden, daran dürfte wohl kein Zweifel bestehen.“ (ND 16.2.1981)
    15. Februar Lessing-Preis der DDR an Volker Braun und Robert Weimann verliehen.
    17. Februar

    - 30. Mai

    Ausstellung »Das Leben der NVA in der bildenden Kunst« zum 25. Jahrestag der NVA in Dresden mit etwa 550 Werken der Malerei, Grafik, Plastik und angewandten Kunst.
    19. Februar Uraufführung der »Situationen für Orchester« von Ruth Zechlin.
    20. Februar Galerie sozialistischer Kunst in Leipzig eröffnet mit der Ausstellung »Das Bild der Arbeiterklasse in der Leipziger Kunst der 70er Jahre«. Die Galerie sammelt Kunst der Gegenwart.
    26. Februar Uraufführung des DEFA-Films »Stunde der Töchter« in Berlin (Buch: Erwin und Walter Stranka; Regie: Erwin Stranka; Hauptdarsteller: Petra Blossey, Karin Düwel, Dorit Gabler, Ursula Karusseit, Dietrich Mechow).
    26. Februar

    - 28. März

    Ausstellung »Herbert Tucholski - Bilder aus sieben Jahrzehnten« in Würdigung seines 85. Geburtstages in Berlin.
    3. März DDR-Erstaufführung des Stückes »Ärztinnen« von Rolf Hochhuth in Rostock (Regie: Hanns Anselm Perten; Hauptdarsteller: Michael Christian, Jörg Kaehler, Sibylle Kühne, Christine van Santen, Uwe Steinbruch).
    3. März Unterzeichnung eines Arbeitsplanes zwischen der DDR und der Sozialistischen Republik Vietnam über die kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit für die Jahre 1981 bis 1985 in Hanoi.
    4. März Literaturpreis des DFD an Elfriede Brüning verliehen.
    9. März

    - 10. März

    Offizieller Besuch von DDR-Außenminister O. Fischer in Polen. Fischer trifft zu Gesprächen mit seinem polnischen Amtskollegen J. Czyrek sowie mit dem 1. Sekretär der PVAP, S. Kania, und Ministerpräsident W. Jaruzelski zusammen. Unterzeichnung eines Abkommens über die kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit beider Staaten zwischen 1981 und 1985.
    10. März Ausstellung »Kunst im Auftrag - politische Grafik« in Berlin eröffnet. Sie ist dem X. Parteitag der SED gewidmet.
    11. März Eröffnung der Ausstellung „Malerei und Grafik in der Deutschen Demokratischen Republik“ im Museum für moderne Kunst in Paris.
    11. März

    - 26. April

    Ausstellung »Malerei und Grafik in der Deutschen Demokratischen Republik« mit 130 Arbeiten von 30 Künstlern in Paris. Die Ausstellung bildet den Beginn des staatlich vereinbarten Ausstellungsaustausches zwischen der DDR und Frankreich.
    12. März Eröffnung der »Georg-Philipp-Telemann-Ehrung der DDR 1981« mit einem Konzert in Magdeburg in Verbindung mit den 7. Telemann-Festtagen. Mehr als 20 Veranstaltungen finden zu Ehren des 300. Geburtstages des Komponisten statt.
    12. März

    - 16. März

    Plenartagung der Akademie der Künste der DDR in Rostock-Warnemünde zum Thema »Kunst und Gesellschaft im Jahr 2.000«. Zum Thema der Tagung referiert Konrad Wolf. An der Beratung nehmen Natur- und Gesellschaftswissenschaftler der DDR teil.
    13. März Schinkel-Ehrung anlässlich des 200.Geburtstages von Karl Friedrich Schinkel mit einer Festveranstaltung des Ministerrates der DDR. Zur Schinkel-Ehrung gehört auch die 3. Greifswalder Romantik-Konferenz (3.-5.März), die sich mit dem Leben und Werk des Künstlers beschäftigt, sowie ein wissenschaftliches Kolloquium der Bauakademie (17.-18. März).
    13. März

    - 15. März

    Erstsendung des 2teiligen Fernsehfilms »Kippenberg« nach dem Roman von Dieter Noll (Buch: Klaus Jörn, Christian Steinke; Regie: Christian Steinke; Hauptdarsteller: Marijam Agischewa, Peter Aust, Herwart Grosse, Jürgen Hentsch, Uwe-Detlev Jessen, Dietrich Körner, Hans Teuscher).
    14. März Eröffnung des rekonstruierten Einsteinhauses in Caputh als Gedenkstätte.
    20. März Sport- und Erholungszentrum in Berlin eröffnet. Es bietet mit Schwimmbecken, Sporthallen, Bowlingbahnen, Schlittschuhoder Rollschuhbahn, Kindersportanlagen, Sauna, Solarium, Gaststätten usw. täglich 18000 Besuchern Möglichkeiten zur aktiven Erholung.
    23. März

    - 2. März

    XXVI. Parteitag der KPdSU in Moskau; Teilnahme einer Delegation des ZK der SED unter Leitung seines Generalsekretärs E. Honecker.
    25. März Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR an Peter Hacks verliehen.
    26. März Übergabe von Beweismaterial über ehemalige Richter und Staatsanwälte am NS-Volksgerichtshof durch Bevollmächtigte des DDR-Generalstaatsanwalts an Vertreter des Generalstaatsanwalts beim Kammergericht in Berlin (West). Derartiges Belastungsmaterial war bereits durch die DDR-Behörden auf Antrag des Kammergerichts am 16.2. übergeben worden; weitere Akten folgen am 6.10.
    26. März Premiere des DEFA-Films »Pugowitza« nach dem Roman »Pugowitza oder Die goldene Schlüsseluhr« von Alfred Wellm (Buch: Margot Beichler; Regie: Jürgen Brauer unter Beratung von Heiner Carow; Hauptdarsteller: Kurt Böwe, Axel Griesau, Rolf Hoppe, Jörg Panknin, Käthe Reichel, Viola Schweitzer).
    2. April

    - 24. Mai

    Ausstellung »Fritz Cremer - Aquarelle und Handzeichnungen« in Berlin mit 165 Arbeiten.
    3. April Premiere des DEFA-Kinderfilms »Als Unku Edes Freundin war« nach der Erzählung »Ede und Unku« von Alex Wedding (Buch: Hans-Albert Pederzani; Regie: Helmut Dziuba; Hauptdarsteller: Michael Falkenhagen, Axel Lindner, Lotte Loebinger, Jacqueline Ody, Nina Staritz, Martin Trettau).
    3. April Der Dokumentarfilm »Die Kinder Palästinas« (Regie: Kurt Tetzlaff) läuft in den Filmtheatern an.
    6. April 14. Tagung des ZK der SED. Beratung des Berichtsentwurfs und des Referatsentwurfs zur Direktive zum Fünfjahrplan 1981-1985 für den X. Parteitag.
    8. April Eröffnung des »neuen theaters« in Halle mit der Uraufführung der literarisch-musikalischen Revue »Was das für Zeiten waren« von Johannes Conrad und Peter Sodann.
    10. April

    - 14. Juni

    Ernst-Barlach-Ausstellung in Berlin. Sie vereint Plastiken, Zeichnungen und Druckgrafiken sowie Handschriften und Briefe aus fünf Jahrzehnten und ist die bisher umfassendste Ausstellung Barlachs.
    11. April

    - 16. April

    X. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) in Berlin (Ost).
    11. April

    - 16. April

    X. Parteitag der SED in Berlin. Den Bericht des ZK, in dem unter anderem die ökonomische Strategie für die achtziger Jahre begründet wird, erstattet Erich Honecker. Die Direktive zum Fünfjahrplan für die Entwicklung der Volkswirtschaft der DDR in den Jahren 1981 bis 1985, die vom Parteitag angenommen wird, begründet Willi Stoph. Zum Generalsekretär des ZK der SED wird Erich Honecker wiedergewählt.
    16. April Konstituierende (1.) Sitzung des ZK der SED. Wahl von Erich Honecker zum Generalsekretär sowie des Politbüros des ZK der SED und des Sekretariats des Zentralkomitees (ZK) der SED; außerdem wird die Zentrale Parteikontrollkommission berufen.
    17. April

    - 26. April

    Erstsendung des 5teiligen Fernsehromans von Helmut Sakowski »Verflucht und geliebt« (Buch: Helmut Sakowski; Regie: Martin Eckermann; Hauptdarsteller: Karin Gregorek, Horst Hiemer, Renate Krößner, Rolf Ludwig, Hans-Peter Reinecke, Marianne Wünscher).
    20. April

    - 23. April

    Konferenz der DDR-Botschafter über die außenpolitischen und außenwirtschaftlichen Beschlüsse des X. Parteitags der SED.
    23. April Sitzung des Zentralen Demokratischen Blocks der Parteien und Massenorganisationen der DDR in Berlin (Ost); Beratung zur Vorbereitung der Wahlen am 14.6.1981. Der Block stimmt den Ergebnissen des X. Parteitags der SED zu.
    24. April Kunstpreis der DDR an 17 Künstler und 4 Kollektive verliehen, an Irmgard Boas, Horst Bonnet, Paul-Heinz Dittrich, Hella Erler, Erhard Grüttner, Günther Hoff, Gerd Jaeger, Helmut Klotz, Reinhard Lakomy, Thomas Langhoff, Claus Neumann, Margaretha Reichardt, Heinz Rennhack, Dieter Rex, Werner Tast, Heinz Wagner, Jochen Zmeck, Doppelquartett des Erich-Weinert-Ensembles der NVA, Kollektiv Ausstellungsleitung »Restaurierte Kunstwerke in der DDR«, Kollektiv der Deutschen Staatsoper Berlin, »Sterncombo Meißen«.
    24. April Premiere des Dramas »Dantons Tod« von Georg Büchner in einer Spielfassung des Deutschen Theaters Berlin (Regie: Alexander Lang; Hauptdarsteller: Margit Bendokat, Kurt Böwe, Christian Grashof, Inge Keller, Dietrich Körner, Johanna Schall). Das Deutsche Theater erhält für diese Inszenierung am 1. Oktober 1982 einen der Großen Preise beim 16. Internationalen Belgrader Theater-Festival (Bitef).
    30. April »Kuratorium DDR-Japan. Vereinigung zur Förderung der kulturellen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit« in Berlin konstituiert. Zum Präsidenten wird Karl-Heinz Schulmeister ernannt.
    30. April »Entdeckungen 81« (Entdeckungen IV) am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin zu Ehren des X. Parteitages der SED mit elf Stücken und Programmen, davon fünf Uraufführungen, unter anderem die Uraufführung des Stückes »Das siebte Kreuz« von Anna Seghers (Regie: Christoph Schroth).
    30. April

    - 9. Juli

    Kulturtage der DDR in Japan. Das Ballett der Staatsoper Berlin, die Staatskapelle Berlin, das Bachorchester des Leipziger Gewandhauses, die Staatskapelle Dresden geben 80 Vorstellungen in 25 Städten Japans. Eine Ausstellung »Meisterwerke deutscher Kunst von Dürer und Cranach bis zur Gegenwart« wird in Tokio und fünf weiteren Städten Japans gezeigt (bis 8. November).
    6. Mai

    - 15. Juli

    Picasso-Ausstellung anläßlich des 100. Geburtstages des Künstlers mit den letzten grafischen Blättern von 1970 bis 1972 im Dresdner Albertinum.
    7. Mai

    - 8. Mai

    Wissenschaftliche Konferenz der SED-Parteihochschule „Karl Marx“ zum Thema „Die SED- Garant des siegreichen Sozialismus in der DDR“.
    13. Mai

    - 14. Mai

    Treffen der Kulturminister sozialistischer Länder in Berlin.
    16. Mai

    - 28. Juni

    Ausstellung mit Werken Otto Niemeyer-Holsteins zu seinem 85. Geburtstag in Rostock. 150 Ölbilder, 50 Handzeichnungen und 50 Aquarelle aus der Zeit von 1918 bis 1981 werden gezeigt.
    20. Mai

    - 27. Mai

    Johannes-R.-Becher-Ehrung der DDR anlässlich des 90. Geburtstages des Dichters und Kulturpolitikers. In Bad Saarow wird während einer Festwoche das ehemalige Sommerhaus Bechers als Gedenkstätte übergeben (21. Mai). In Jena findet ein Kolloquium »Der junge Becher« statt (20.-21. Mai).
    21. Mai Eröffnung einer Gedenkstätte für den Dichter und DDR-Kulturpolitiker Johannes R. Becher in Bad Saarow
    21. Mai Ernst-Busch-Archiv der Akademie der Künste der DDR als Gedenk- und Lehrstätte im ehemaligen Wohnhaus des Arbeitersängers in Berlin gegründet.
    23. Mai Die Gruppe »Silly« erhält den internationalen Preis beim Festival der Unterhaltungsmusik »Bratislavska Lyra« in Bratislava.
    23. Mai

    - 8. Juni

    Dresdner Musikfestspiele unter dem Motto »Mozart als Musikdramatiker«. Unter den 104 Veranstaltungen sind 17 Uraufführungen. Erstmals findet die Veranstaltung »Dresden singt und musiziert« mit Volksfestcharakter statt.
    24. Mai Gründung des Esperanto-Verbandes im Kulturbund der DDR. Er tritt an die Stelle des seit 1965 bestehenden Arbeitskreises Esperanto. Zum Vorsitzenden des Zentralvorstandes wird Hans Heinel gewählt.
    25. Mai Johannes-R.-Becher-Preis an Heinz Kahlau verliehen.
    26. Mai

    - 31. Mai

    Staatsbesuch des DDR-Staatsratsvorsitzenden E. Honecker in Japan; zur Delegation gehören u. a. Außenminister O. Fischer und Dr. G. Mittag (ZK-Sekretär für Wirtschaft). Abkommen über langfristigen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen und gegenseitige Warenlieferungen in Milliardenhöhe; u. a. liefert Japan eine komplette Gießerei und 10.000 Pkw in die DDR. Erich Honecker wird vom japanischen Kaiser empfangen und erhält die Ehrendoktorwürde der Nihon-Universität in Tokio.
    28. Mai Verordnung über die Erhaltung, die Pflege und den Schutz der Bäume (Baumschutzverordnung) in Kraft getreten.
    2. Juni

    - 5. Juni

    XI. Parlament der Freien Deutschen Jugend(FDJ) in Berlin (Ost).
    2. Juni

    - 5. Juni

    XI. Parlament der FDJ in Berlin. Egon Krenz wird als 1. Sekretär des Zentralrates der FDJ wiedergewählt.
    5. Juni

    - 20. Juni

    VIII. Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang in Zwickau mit Teilnehmern aus 20 Ländern. 1. Preise erhalten im Fach Klavier Ives Henry (Frankreich), im Fach Gesang Jürgen Kurth (DDR).
    10. Juni Beim internationalen Festival »Goldener Orpheus« erhält Dagmar Frederic den »Großen Preis« für die beste Interpretation eines bulgarischen Schlagers.
    11. Juni Eröffnung des Schlosses Berlin-Friedrichsfelde im Tierpark Berlin nach mehrjähriger Restaurierung als Kulturstätte, Museum und Konzertsaal.
    11. Juni Der Ministerrat der DDR verabschiedet die Verordnung über die Gewährung von Stipendien an Direktstudenten der Universitäten, Hoch- und Fachschulen der DDR (Stipendienverordnung) sowie die Verordnung über die Erhöhung der Entgelte für Lehrlinge.
    14. Juni Wahlen zur Volkskammer, zu den Bezirkstagen und der Stadtverordnetenversammlung von Berlin (Ost).
    15. Juni

    - 18. Juni

    Besuch von H. Axen (ZK-Sekretär für Internationale Verbindungen) auf Einladung des britischen Außenministers Lord Carrington in Großbritannien, wo er Gespräche mit Premierministerin Margaret Thatcher und Angehörigen des britischen Kabinetts sowie mit Vertretern der Labour-Party und der britischen Wirtschaft führt.
    15. Juni

    - 26. Juli

    Ausstellung »Karigrafie 81« in Berlin mit etwa 300 Arbeiten von 65 Künstlern.
    18. Juni

    - 31. August

    Ausstellung »Daumierund Heartfield - Politische Satire im Dialog« mit 80 Werken in Berlin.
    19. Juni 2. Tagung des ZK der SED. Bestätigung der ZK-Vorschläge an die Volkskammer zur Konstituierung der leitenden Staatsorgane; außerdem werden die Abteilungsleiter des Zentralkomitees sowie die Redaktionen des SED-Zentralorgans „Neues Deutschland“ und der Parteizeitschriften „Neuer Weg“ und „Einheit“ bestätigt.
    19. Juni Eröffnung einer Ausstellung mit Bucheinbänden und Entwürfen für Zeitschriftengestaltung von John Heartfield in der Akademie der Künste der DDR anlässlich des 90. Geburtstages des Künstlers.
    22. Juni

    - 15. September

    Plastikausstellung speziell für Blinde und Sehschwache in der Albrechtsburg in Meißen.
    25. Juni Konstituierende (1.) Tagung der Volkskammer. Wiederwahl von E. Honecker zum Vorsitzenden des Staatsrats und des Nationalen Verteidigungsrats der DDR (NVR), von W. Stoph zum Vorsitzenden des Ministerrats und von H. Sindermann zum Präsidenten der Volkskammer
    29. Juni Kunstpreis des FDGB verliehen an Walter Baumert, Lothar Beilag, Peter Ensikat, Hans-Jürgen Faschina, Simone Frost, Erich Gerlach, Peter Goslicki, Wieland Herzfelde, Regine Kühn, Christa Müller, Wilhelm Neef, Claus Neumann, Karl Raetsch, Lutz Riemann, Franz Ritschel, Helmut Sakowski, Wolfgang Schaller, Tom Schilling, Max Walter Schulz, Reiner Schwalme, Bernhard Seeger, Lothar Warneke, Arbeitersinfonieorchester des VEB Carl Zeiss Jena, »Beethoven-Chor« des VEB Sachsenwerk Niedersedlitz, Kollektiv der Gebrauchsgrafiker (Hans Detlefsen, Manfred Gottschall, Joachim Rieß), Kollektiv des Kabaretts »Herkuleskeule«, Kollektiv des Volkstheaters Rostock unter Leitung von Hanns Anselm Perlen, Studio für Plastik und Keramik des VEB Schiffswerft »Neptun« Rostock, Vokal- und Instrumentalgruppe »Club 70« des Blinden- und Sehschwachenverbandes der DDR, Zirkel Schreibender Arbeiter der Druckerei »Neues Deutschland«.
    29. Juni

    - 1. Juli

    VII. Kongress der URANIA in Berlin. Es referiert Eberhard Leibnitz (Sozialismus - Wissenschaft - URANIA). Für Verdienste bei der Propagierung wissenschaftlicher Erkenntnisse werden Wissenschaftler mit der neu gestifteten Ernst-Haeckel-Medaille geehrt. Eberhard Leibnitz wird als Präsident der URANIA wiedergewählt.
    30. Juni Plenartagung der Akademie der Künste der DDR. Es referiert Kurt Hager (Der X. Parteitag der SED und die Aufgaben der Kultur).
    3. Juli Uraufführung des Stückes »Die Preußen kommen« von Claus Hammel in Rostock (Regie: Hanns Anselm Perten; Hauptdarsteller: Klaus-Martin Boestel, Uwe-Detlev Jessen).
    3. Juli

    - 7. Juli

    13. Tanzfest der DDR in Rudolstadt mit 2.000 Amateur-und Bühnentänzern aus sechs Ländern.
    8. Juli Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR an Elizabeth Shaw verliehen.
    9. Juli

    - 12. Juli

    IV. Wehrspartakiade der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) in Erfurt.
    20. Juli

    - 25. Juli

    VIII. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR in den Sommersportarten in Berlin (Ost).
    9. August

    - 15. August

    11. Zentrales Poetenseminar in Schwerin. Es nehmen mehr als 100 junge Poeten teil.
    17. August

    - 26. August

    Treffen des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen mit ca. 700 Teilnehmern in Dresden. Am 28.8. empfängt der DDR-Staatsratsvorsitzende E. Honecker Vertreter des Ökumenischen Rates im Beisein von K. Gysi, Staatssekretär für Kirchenfragen, zu einem Gespräch in Berlin (Ost).
    19. August

    - 20. September

    Ausstellung mit Werken von Friedensreich Hundertwasser (Österreich) in Berlin. 180 Exponate der Malerei, Grafik, Plastik sowie Gobelins und Architekturmodelle werden ausgestellt.
    20. August 150 europäische Schriftsteller veröffentlichen den »Appell der Schriftsteller Europas«, in dem die Weltöffentlichkeit aufgefordert wird, sich noch stärker für den Frieden einzusetzen. Zu den Erstunterzeichnern des Appells gehören aus der DDR Günter Görlich, Stephan Hermlin, Hermann Kant, Helmut Sakowski.
    31. August Empfang von Klaus Bölling, Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR, durch den DDR-Staatsratsvorsitzenden, E. Honecker, zu einem Gespräch, wobei Honecker ein Antwortschreiben an Bundeskanzler Helmut Schmidt auf dessen Brief vom 24.7. übergibt.
    2. September 150jähriges Jubiläum des Hinstorff-Verlages Rostock mit einer Autorenkonferenz zu Problemen der DDR-Gegenwartsliteratur. Die Festansprache hält Franz Fühmann.
    3. September Grafik-Ausstellung »Meister und Meisterschüler« in Prag eröffnet. 120 Holzschnitte, Radierungen und Lithographien aus den Schaffensjahren 1963 bis 1980 von sieben Mitgliedern der Akademie der Künste der DDR, unter anderen von Fritz Cremer, Wieland Förster, Bernhard Heisig und Werner Klemke, und zwanzig ihrer ehemaligen Meisterschüler werden ausgestellt.
    4. September Gespräch über Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle zwischen dem DDR-Staatsratsvorsitzenden, E. Honecker, und H. Axen (ZK-Sekretär für Internationale Verbindungen) mit dem SPD-Präsidiums-Mitglied und Abrüstungsexperten, Egon Bahr, sowie dem Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR, Klaus Bölling, in Berlin (Ost).
    5. September Ständige Ausstellung »Karl Schmidt-Rottluff - Malerei« in Karl-Marx-Stadt nach Rekonstruktion der Städtischen Museen in neuer Gestaltung wiedereröffnet.
    9. September

    - 13. September

    Staatsbesuch des DDR-Staatsratsvorsitzenden, E. Honecker, in Mexiko. Der Delegation gehören u. a. Dr. G. Mittag (ZK-Sekretär für Wirtschaft), Außenminister O. Fischer und Staatssekretär G. Beil an. Abschluss mehrerer Abkommen über Handel, wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit und Kulturaustausch; der mexikanische Staatspräsident J. P. Portillo wird von Honecker zu einem Gegenbesuch in die DDR eingeladen. - Am 13.9. trifft Erich Honecker in Havanna mit dem kubanischen Partei- und Regierungsvorsitzenden Fidel Castro zusammen.
    15. September

    - 20. September

    10. Internationales Schlagerfestival in Dresden mit 14 Solisten und vier Gruppen aus elf Ländern. Den Grand Prix erhält die Sängerin Ai Van Ha Thi (Vietnam). 1. Preise gehen an Orlin Goranow (Bulgarien) und Gaby Rückert (DDR).
    17. September

    - 24. September

    9. Tage des sozialistischen Films in Suhl. Insgesamt finden 164 Veranstaltungen mit 38.000 Besuchern statt.
    20. September

    - 27. September

    IX. Weltkongress und Generalversammlung der Internationalen Gesellschaft für Theaterforschung (FIRT) in Leipzig. 300 Fachleute aus 37 Ländern nehmen teil. Im Mittelpunkt steht eine Konferenz zum Thema »Schauspielkunst - Zentrum der Theaterarbeit«.
    21. September Umbenennung der Schauspielschule Berlin in die Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« (Rektor: Hans-Pe-ter Minetti).
    22. September

    - 15. Oktober

    Ausstellung mit Werken Willi Sittes in Moskau. Sie ist mit 245 Gemälden, 142 Handzeichnungen und 41 Druckgrafiken die bisher größte Ausstellung Willi Sittes.
    24. September

    - 25. September

    Kulturkonferenz der NVA der DDR in Berlin unter dem Motto »Mit sozialistischer Kultur und Kunst für hohe Gefechtsbereitschaft«. Das Referat über die politisch-ideologische Tätigkeit in der Armee und die Rolle der geistig-kulturellen Arbeit bei der Erziehung sozialistischer Soldatenpersönlichkeiten hält Heinz Keßler.
    24. September

    - 1. Oktober

    I. Tage der Kultur Indiens in der DDR. Auftritt der »Ranga-Sri Little Ballet Troupe«. In der Berliner Nationalgalerie werden Aquarelle, Gouachen und Zeichnungen von Rabindranath Tagore gezeigt.
    25. September Premiere des DEFA-Films »Bürgschaft für ein Jahr« nach dem gleichnamigen Roman von Tine Schulze-Gerlach (Buch: Gabriele Kotte; Regie: Hermann Zschoche; Hauptdarsteller: Katrin Saß, Jan Spitzer). Auf den 32. Internationalen Filmfestspielen in Westberlin (1982) erhält Katrin Saß den Preis für die beste Darstellerin.
    29. September Austausch der Ratifikationsurkunden zum Konsularvertrag zwischen der DDR und Frankreich in Paris.
    1. Oktober 6. Bestarbeiterkonferenz in Berlin (Ost) mit ca. 2800 Teilnehmern. Das wirtschaftspolitische Referat hält der ZK-Sekretär für Wirtschaft, Dr. G. Mittag.
    1. Oktober Hanns-Eisler-Preis von Radio DDR an Thomas Ehricht, Bernd Franke und Heinz Weitzendorf verliehen.
    2. Oktober Einweihung des Hauses der Kultur in Gera mit einer Wandgestaltung »Das Lied des Lebens« von 25 Bildhauern der DDR unter Leitung von Joachim Jastram.
    2. Oktober

    - 18. Oktober

    XXV. Berliner Festtage. 290 Veranstaltungen finden statt und haben 170.000 Besucher. 28 Ensembles und 32 Solisten aus 22 Ländern sind zu Gast, dazu gehören die Tschechische Philharmonie Prag, das Ballett des Kirow-Theaters Leningrad, Folklore-Ensemble aus Ghana, Mexiko und Laos. Bühnen aus Rostock, Schwerin, Weimar, Karl-Marx-Stadt und Magdeburg stellen sich vor. Premieren an Berliner Bühnen sind unter anderen »Die Meistersinger von Nürnberg« von Richard Wagner an der Komischen Oper und »Die Dreigroschenoper« von Bertolt Brecht am Berliner Ensemble.
    6. Oktober Eröffnung des umgestalteten Romantikerhauses in Jena als Kunstsammlung und Gedenkstätte der deutschen Frühromantik.
    7. Oktober Nationalpreisträger für Kunst und Literatur 1981: I Gret Palucca, Otto Stark; II Peter Kunze, Rudi Kurz, Alfred Lipka, Egon Morbitzer, Bernd Müller, Erik Neutsch, Benno Pludra, Gustav Schmahl, Karl-Heinz Schröter, Martin Schulze, Horst Siegel, Rudolf Skoda, Joachim Werzlau, Gerhard Wetzel, Helga Winkler; III Jan Bulang, Wilfried Fitzenreiter, Walter Flegel, Dagmar Frederic, Walter Gebauer, Egon Hoffmann, Winfried Junge, Uwe Kant, Georg Katzer, Eberhard Leupold, Horst Michel, Frank Mohr, Alfred Radner, Gerhard Richardt, Helmut Straßburger, Kurt Tetzlaff, Johannes Walter, O. F. Weidling, Peter Wieland.
    8. Oktober Feierliche Einweihung des neu erbauten Gewandhauses in Leipzig.
    8. Oktober Neues Gewandhaus Leipzig als Wirkungsstätte des Gewandhausorchesters eröffnet. Auf dem Festakt des Ministerrates der DDR hält Hans-Joachim Hoffmann die Ansprache. Es werden die »Gesänge an die Sonne« des Leipziger Komponisten Siegfried Thiele uraufgeführt, und es erklingt die IX. Sinfonie von Ludwig van Beethoven unter der Leitung von Gewandhauskapellmeister Kurt Masur.
    13. Oktober

    - 16. Oktober

    4. Nationales Festival Dokumentar- und Kurzfilm der DDR für Kino und Fernsehen in Neubrandenburg. 53 Filme werden vorgestellt, darunter »Lebensläufe« (Buch und Regie: Winfried Junge, Eberhard Leupold) sowie »Leben und Weben« (Buch und Regie: Volker Koepp). Über 5.000 Zuschauer sehen die Filme.
    15. Oktober

    - 30. November

    Erste umfassende Ausstellung des künstlerischen Nachwuchses der angewandten Kunstbereiche in Karl-Marx-Stadt mit 733 Exponaten von 390 Industrieformgestaltern, Kunsthandwerkern und Gebrauchsgrafikern, darunter 120 Studenten.
    20. Oktober Eröffnung einer Buchausstellung der DDR in Taschkent mit 3 000 Titeln. Die Exposition gibt einen umfassenden Einblick in das Verlagswesen der DDR.
    20. Oktober Der Ministerrat der DDR beschließt die Verordnung über die Erhöhung des staatlichen Kindergeldes für das dritte und jedes weitere Kind.
    23. Oktober Rapport zum fünfjährigen Bestehen des zentralen Jugendobjekts „FDJ-Initiative Berlin“, an dem rd. 300 Jugendbrigadiere und Jungaktivisten auf Einladung von SED-Generalsekretär E. Honecker in Berlin (Ost) teilnehmen.
    26. Oktober

    - 30. Oktober

    4. Internationales Kinder- und Jugendbuchkolloquium des Schriftstellerverbandes der DDR in Karl-Marx-Stadt. Vor Teilnehmern aus 10 Ländern referiert Hans Weber zum Konferenzthema »Der Traum vom Erwachsensein - Ideale und Wertvorstellungen in der Kinder- und Jugendliteratur«.
    27. Oktober Sieger des Internationalen Plakatwettbewerbs der UNO anlässlich der 2. Sondertagung der Vollversammlung für Abrüstungsfragen ist der Grafiker Gerhard Voigt aus Halle.
    27. Oktober

    - 29. Oktober

    Internationale Konferenz von Denkmalpflegern und Restauratoren aus neun RGW-Ländern auf Schloss Kochberg.
    29. Oktober

    - 5. November

    X. Festival des sowjetischen Films in der DDR mit dem Film »Peters Jugend« in Berlin eröffnet. Sieben weitere Filme stehen in Berlin und in den Bezirken auf dem Programm.
    30. Oktober Wahl von Prof. Lothar Kolditz zum Präsidenten des Nationalrats der Nationalen Front der DDR als Nachfolger des am 18.5.1981 verstorbenen Prof. E. Correns.
    5. November

    - 9. November

    Offizieller Freundschaftsbesuch einer Partei- und Staatsdelegation der VDR Jemen unter Leitung von A. N. Mohamed in der DDR; u. a. wird der Ausbau der ökonomischen und technischen Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten vereinbart.
    13. November Ehrung Georg Wilhelm Friedrich Hegels aus Anlass seines 150. Todestages mit einer akademischen Festveranstaltung der Humboldt-Universität zu Berlin und der Akademie der Wissenschaften. Die Festrede hält Kurt Hager.
    17. November

    - 3. März

    Werkausstellung des Leipziger Malers Arno Rink in Dresden mit 38 Gemälden und 110 Grafiken sowie Zeichnungen. Anschließend ist die Ausstellung in Leipzig zu sehen (13. März-2. Mai 1982).
    19. November

    - 20. November

    3. Tagung des ZK der SED. Berichterstatter des Politbüros ist Generalsekretär E. Honecker, der ausführlich auf die „Zuspitzung der internationalen Situation“ und die Friedenspolitik eingeht. Nach dem Referat von G. Schürer (Vorsitzender der Staatlichen Plankommission) werden die Entwürfe des Fünfjahrplans 1981-1985 und des Volkswirtschaftsplans 1982 gebilligt und an die Volkskammer weitergeleitet, die sie auf ihrer 3. Tagung am 3.12. gemeinsam mit dem Staatshaushaltsplan 1982 verabschiedet.
    19. November

    - 20. November

    1. Zentrale Konferenz der Gesellschaft für Natur und Umwelt im Kulturbund der DDR in Dresden. 380 Teilnehmer beraten über das gesellschaftliche Wirken für die Erforschung, Nutzung, Gestaltung und Pflege der natürlichen Umwelt.
    20. November Wiedereröffnung des Teltow-Kanals im Süden Berlins für den zivilen Güterschiffsverkehr von und nach Berlin (West).
    20. November

    - 27. November

    XXIV. Internationale Leipziger Dokumentar-und Kurzfilmwoche. Insgesamt werden in den Wettbewerbs- und Informationsveranstaltungen 200 Filme aus 50 Ländern aufgeführt. Mit »Goldenen Tauben« werden ausgezeichnet »El Salvador: ein anderes Vietnam« (USA), »Die ersten Früchte« (El Salvador), »Der Übergang über den Fluss Dan Nah« (Vietnam).
    22. November Die DDR-Schriftstellerin Anna Seghers wird in Berlin (Ost) durch den Mainzer Oberbürgermeister Jockel Fuchs mit der Ehrenbürgerschaft ihrer Geburtsstadt Mainz ausgezeichnet.
    22. November Erstsendung des Fernsehfilms »Leutnant York von Wartenburg« nach einer Novelle von Stephan Hermlin (Buch: Eberhard > Görner; Regie: Peter Vogel; Hauptdarsteller: Jürgen Hentsch, Alexander Lang).
    23. November

    - 24. November

    1. Zentrale Delegiertenkonferenz der Gesellschaft für Heimatgeschichte im Kulturbund der DDR in Neubrandenburg. Zum Vorsitzenden des Zentralvorstandes wird Willibald Gutsche gewählt.
    24. November

    - 25. November

    Wissenschaftliche Konferenz zum Thema »Verhältnis von Geist und Macht im Werk Johannes R. Bechers«, veranstaltet von der Akademie der Künste und dem Kulturbund der DDR. 100 Literatur-, Kunst- und Kulturwissenschaftler aus zwölf Ländern nehmen teil. Den einleitenden Vortrag hält Klaus Höpcke.
    25. November

    - 4. Dezember

    Gewandhaus-Festtage in Leipzig aus Anlass der 200. Wiederkehr des 1. Gewandhaus-Konzertes. Uraufführung von »Holofernes. Porträt für Bariton und Orchester« von Siegfried Matthus. Gewandhaus-Symposium »Robert Schumann -Werk und Interpretation heute« (2. bis 4. Dezember). Die Gewandhaus-Festtage finden jährlich statt.
    25. November

    - 15. Dezember

    Ehrung Stefan Zweigs aus Anlass des 100. Geburtstages des Dichters mit einer Ausstellung in Berlin.
    26. November

    - 27. November

    1. Zentrale Delegiertenkonferenz der Gesellschaft Denkmalpflege im Kulturbund der DDR in Neubrandenburg. Etwa 200 Vertreter der insgesamt 300 Interessengemeinschaften »Denkmalpflege« nehmen teil. Als Vorsitzender wird Werner Hartke wiedergewählt.
    1. Dezember Ausstellung »Malerei und Grafik aus der DDR« in der Wiener Secession mit annähernd 150 Werken von etwa 30 Künstlern eröffnet.
    2. Dezember

    - 28. Februar

    Otto-Dix-Ausstellung in Gera zum 90. Geburtstag des Künstlers mit mehr als 200 Werken.
    2. Dezember

    - 31. Januar

    Ausstellung »Max Klinger - Malerei - Grafik - Plastik« in Wien mit etwa 200 Kunstwerken.
    3. Dezember

    - 4. Dezember

    Beratung von Vertretern des Ministeriums für Kultur, des FDGB-Bundesvorstandes, der Bezirksverbände der Gewerkschaften und von Großbetrieben mit Mitgliedern des Verbandes Bildender Künstler über gesellschaftliche Aufträge zur IX. Kunstausstellung der DDR. Mehr als 800 Aufträge werden vergeben.
    6. Dezember

    - 12. Dezember

    IV. Internationales Bach-Fest der DDR in Verbindung mit dem 56. Bach-Fest der Neuen Bachgesellschaft in Leipzig. 22 Konzerte sowie drei Ausstellungen mit Künstlern aus elf Ländern und Westberlin finden statt.
    10. Dezember

    - 7. Februar

    Ausstellung mit Werken Will Lammerts in Weimar. Das erhaltene Frühwerk des Bildhauers stellen die Akademie der Künste der DDR und die Kunstsammlungen in Weimar erstmals im Überblick aus.
    10. Dezember

    - 10. Januar

    Ausstellung mit Werken von Werner Stötzer in der Akademie der Künste der DDR in Berlin. 30 Skulpturen und 40 Zeichnungen werden gezeigt.
    11. Dezember

    - 13. Dezember

    Besuch von Bundeskanzler Helmut Schmidt in der DDR; das Treffen mit dem DDR-Staatsratsvorsitzenden E. Honecker findet im Gästehaus des Staatsrats am Döllnsee (nördl. Berlins) statt. Zur Delegation der Bundesrepublik Deutschland gehören u. a. die Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen (Egon Franke) und für Wirtschaft (Graf Lambsdorff), ferner der Staatsminister beim Bundeskanzler Gunter Huonker und der Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR, Klaus Bölling. Die DDR wird u. a. durch den ZK-Sekretär für Wirtschaft Dr. G. Mittag, Außenminister O. Fischer und E. Moldt, den Leiter ihrer Ständigen Vertretung in der Bundesrepublik, vertreten. Zweiergespräche finden sowohl zwischen Bundeskanzler Schmidt und dem Staatsratsvorsitzenden Honecker als auch zwischen Bundesminister Franke und Außenminister Fischer zu internationalen und bilateralen Fragen statt. Wirtschaftsgespräche werden von Graf Lambsdorff und Dr. G. Mittag geführt; eine Vereinbarung über die Verlängerung des zinslosen Überziehungskredits (Swing) bis zum 30.6.1982 wird am 17.12. von den Beauftragten beider Seiten unterzeichnet (>> Innerdeutscher Handel [IDH]). Weitere Vereinbarungen werden nicht getroffen; am Ende des Besuchs wird ein gemeinsames Kommuniqué veröffentlicht (>> Innerdeutsche Beziehungen).
    13. Dezember

    - 14. Dezember

    »Berliner Begegnung zur Friedensförderung«. An dem Treffen, zu dem Stephan Hermlin eingeladen hatte, nehmen etwa 100 Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler Europas teil. Gastgeber sind die Akademie der Künste und die Akademie der Wissenschaften der DDR. Fast 60 Teilnehmer ergreifen das Wort.
    14. Dezember Heinrich-Heine-Preis 1981 an Renate Holland-Moritz verliehen.
    15. Dezember In einer Erklärung der DDR-Presseagentur ADN wird die am 13.12. erfolgte Verhängung des Ausnahmezustands in Polen begrüßt.
    15. Dezember

    - 10. Januar

    Ausstellung mit Arbeiten von Gerhard Kettner im Berliner Marstall.
    17. Dezember Sitzung des Zentralen Blocks der Parteien und Massenorganisationen und des Präsidiums der Nationalen Front, auf der Verlauf und Ergebnis des Treffens zwischen Helmut Schmidt und Erich Honecker begrüßt werden. Eine positive Würdigung fand das Treffen auch in einem Interview Honeckers im „Neuen Deutschland“ vom 16.12.1981.
    17. Dezember

    - 17. Januar

    Eine Ausstellung sowjetischer Malerei und Plastik in Berlin. Die 60 Gemälde und 20 Bildhauerarbeiten sind eine Auswahl aus der zum XXVI. Parteitag der KPdSU veranstalteten Allunionsausstellung.
    18. Dezember Bundeskanzler Helmut Schmidt wertet in einer Regierungserklärung sein Treffen mit dem Staatsratsvorsitzenden E. Honecker als einen Beitrag zur Friedenssicherung.
    18. Dezember Verleihung des Ehrentitels „Held der Deutschen Demokratischen Republik“ und des Karl-Marx-Ordens an den KPdSU-Generalsekretär L. Breshnew zu dessen 75. Geburtstag durch den SED-Generalsekretär E. Honecker in Moskau.
    21. Dezember Wirtschaftsgespräche zwischen Berthold Beitz (Beauftragter der Firma Krupp, Essen) und dem DDR-Staatsratsvorsitzenden E. Honecker.